Presseaussendungen

NEOS Tirol: ÖVP und Gewerkschaft sollten nicht zu allem reflexartig Nein sagen, sondern sich konstruktiv an Bildungsreformen beteiligen
„Während die Gewerkschaft und die Tiroler ÖVP lieber der Vergangenheit nachweinen, zündet Bildungsminister Christoph Wiederkehr in den österreichischen Schulen den Reformmotor“, entgegnet NEOS Klubobfrau und Landessprecherin Birgit Obermüller den jüngsten Wortmeldungen der Gewerkschaft und von ÖVP-Klubobmann Jakob Wolf. „Weiterbringen wird uns diese Reformverweigerung und die Zukunftsvergessenheit der Volkspartei nicht. Sie sollte sich lieber aktiv in der Reformpartnerschaft einbringen, damit wir die großen Reformen im Bildungssystem endlich auf den Weg bringen, statt alles schlechtzureden und gegen den Minister zu kampagnisieren."

NEOS nach RH-Bericht zu Matrei: „Kontrolle hat vollkommen versagt“
Der Rechnungshofbericht zum Finanzdebakel in Matrei in Osttirol hat für NEOS Klubobfrau Birgit Obermüller schonungslos offengelegt, dass sowohl die Gemeindeaufsicht als auch das Land Tirol in ihrer Kontrollfunktion versagt haben.

NEOS in Fragestunde im Landtag: „Dramatischer Rückgang bei Kassenärzten“
Die Schwächen der Österreichischen Gesundheitskasse liegen primär nicht in der Idee einer österreichweiten Zentralisierung, sondern darin, dass bekannte strukturelle Probleme bis heute nicht behoben wurden“, so NEOS Klubobfrau Birgit Obermüller in der heutigen Fragenstunde im Landtag und wollte von LH Mattle wissen, wer politisch verantwortlich dafür ist, dass die strukturellen Fehlanreize der ÖGK über Jahre hingenommen wurden und dadurch das Kassensystem in Tirol systematisch ausgedünnt wurde.

NEOS zu FRIDA: Tirol schafft den Kurswechsel in der Kinderbetreuung nicht alleine
„Wir NEOS weisen schon seit Beginn dieser Landtagsperiode darauf hin, dass es beim ehemaligen Leuchtturmprojekt an Transparent fehlt, vor allem bei den Tarifen. In einer Landtagssitzung stellte LRin Hagele bereits klar, dass es für die Gemeinden eine Übergangsfrist von 5 Jahren geben wird. Das hat den Dachverband Selbstorganisierte Kinderbetreuung Tirol schließlich dazu bewogen, eine Petition für faire Elternbeiträge in ganz Tirol aufzulegen mit dem Ziel, dass eine Betreuungsstunde nicht mehr als 1,20 Euro kostet. Daher wird auch Liste Fritz Chefin Andrea Haselwanter jetzt mit ihrem Dringlichkeitsantrag auf Granit beißen“, ist Klubobfrau Obermüller überzeugt.

NEOS Tirol nach Stocker-Rede: „Reformen dürfen nicht in Tirol blockiert werden. Wer Tempo verspricht, darf nicht die Handbremse beantragen“
In seiner heutigen Neujahrsrede hat Bundeskanzler Christian Stocker Reformen und ein höheres Tempo bei Entlastung und Bürokratieabbau eingefordert, wie dies schon lange von NEOS gefordert wurde. „Ankündigungen reichen nicht. Entscheidend ist, ob diese Reformen auch gegen die Blockierer in der eigenen Partei durchgesetzt werden. Und das beginnt in den Bundesländern und seinen Bünden“, so Birgit Obermüller, Landessprecherin der Tiroler NEOS.

NEOS zu digitaler Ärzte-Plattform: „Löst Problem des Ärztemangels nicht“
Die Tiroler NEOS halten den Vorschlag von ÖGK-Obmann Peter McDonald, eine digitale Plattform für Arzttermine aufzusetzen, nicht für die Lösung des Wartezeitenproblems: „Das Problem ist, dass es bei der derzeitig extrem dünnen Decke bei Kassenärzten einfach keine freien Termine gibt. Diesen Umstand ändert auch keine digitale Plattform“, so NEOS Klubobfrau Birgit Obermüller.

Obermüller zu KV-Abschlüssen: Land Tirol gefährdet die Versorgung für Menschen mit Behinderung
Mit dem Abschluss der SWÖ-Kollektivvertragsverhandlungen ist nun offiziell, was absehbar war. Das Land Tirol bildet im Doppelbudget die KV-Erhöhung erstmals nicht in den Tarifen für die Behindertenhilfe ab. Die Folgen sind gravierend, da die Standortsicherheit vieler Einrichtungen damit ernsthaft gefährdet ist.

NEOS zu Tiroler Gesundheitssystem: „Stillstand auf Kosten der Patient:innen“
„Die Fusion der Gebietskrankenkassen zur ÖGK hat lediglich dazu geführt, dass Gelder vom Westen in den Osten verschoben wurden. Einsparungen in den Verwaltungsstrukturen hat es hingehen keine gegeben. Auch von einer österreichweit einheitlichen Vergütung sind wir weit entfernt. Es ist zwar lobenswert, dass LH Mattle und AK-Präsident Zangerl den Status Quo kritisieren, aber wirklich vom Fleck kommen wir in Tirol damit nicht“, so NEOS Klubobfrau Birgit Obermüller.







