Thema: Bildung

Aktuelle Stunde zu Reformen im Bildungssystem: „Kinder brauchen mehr Zeit zum gemeinsamen Lernen und eine ÖVP, die Reformen zulässt“
In der heutigen aktuellen Stunde im Tiroler Landtag forderte NEOS-Klubobfrau ein längeres gemeinsames Lernen und mehr Mut zu Reformen in der Bildung, wie beispielsweise für die sechsjährige Volksschule: „Mit zehn Jahren haben viele Kinder ihre Stärken noch gar nicht vollständig entwickelt. Trotzdem entscheiden wir bereits nach vier Jahren Volksschule über ihren weiteren Bildungsweg. Wir müssen Kindern mehr Zeit geben, ihre Talente zu entfalten“, fordert Obermüller.

Obermüller zu Schulassistenz: „Nachbessern ist notwendig aber das Kompetenz-Pingpong muss endlich aufhören“
Dass Bildungslandesrätin Cornelia Hagele bei den Kürzungen der Schulassistenz nachbessern will, ist dringend notwendig. „Damit ist sie gut beraten. Was den Schulen in den vergangenen Wochen an Unsicherheit zugemutet wurde, ist nicht hinnehmbar. Schulen können nicht Ende April ihren Bedarf melden und wenige Tage vor Schulbeginn erfahren, dass ihnen massiv Stunden gestrichen werden. So kann man kein Schuljahr vernünftig planen“, sagt NEOS-Klubobfrau Birgit Obermüller.

Obermüller: „Geldnot der Gemeinden darf nicht auf dem Rücken der Kinder ausgetragen werden“
LRin Hagele muss ihr Versprechen bei der Schulassistenz trotzdem einhalten! „Dass die Gemeinden bei den Kosten der Schulassistenz zunehmend unter Druck geraten, ist ein Problem, das gelöst werden muss. Aber sicher nicht auf dem Rücken von Kindern mit Behinderungen und besonderem Unterstützungsbedarf“, reagiert NEOS-Klubobfrau Birgit Obermüller auf den heutigen ORF-Bericht über massiv gestiegene Kosten für Schulassistenz in Tirols Gemeinden.

NEOS-Klubobfrau fordert klare Leitlinien des Landes für Gemeindeförderungen und raschere Harmonisierung der Elternbeiträge
„Wenn die Tiroler Landesregierung davon spricht, dass Kinderbildung nicht davon abhängig sein darf, wo ein Kind aufwächst oder welche Möglichkeiten seine Eltern haben, und gleichzeitig glaubt, dieses Problem in Tirol bereits gelöst zu haben, dann ist sie auf einem Auge blind“, kritisiert NEOS-Klubobfrau Birgit Obermüller die enormen Unterschiede bei den Elternbeiträgen in Tiroler Kinderkrippen.

NEOS zu MCI-Posse: „Leidtragender ist am Ende der Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort“
„Der Nicht-Neubau und die Sanierung des MCI wird immer mehr zur Never-Ending-Story. Seit Jahren wurde geplant, beraten, verschoben und letzten Endes der Neubau abgesagt und stattdessen eine Sanierung inklusive Mietoption von im Privatbesitz befindlichen Immobilien angekündigt. Doch wirklich weiter geht nichts. Für die Sanierung liegt noch immer kein Konzept oder Zeitplan vor. Der einzige Plan ist, dass man mit Steuergeld Bestandsgebäude von Immobilieninvestoren sanieren möchte. Wie das funktionieren soll und welche Kosten auf das Land dadurch zukommen, steht in den Sternen. Von groben Kostenschätzungen, Ankündigungen und Schuldzuweisungen entsteht kein einziger neuer Studienplatz“, so NEOS LA Susanna Riedlsperger.

Obermüller fordert ein neues Modell für Stunden- und Personalressourcen an Tirols Pflichtschulen
Der aktuelle Bericht zur Situation der Volksschule Anras macht sichtbar, was viele Kleinschulen in Tirol längst erleben: Sinkende Schülerzahlen setzen Standorte zunehmend unter Druck. Gleichzeitig werden die Herausforderungen in den Klassenzimmern nicht kleiner – im Gegenteil. Mehr Sprachförderbedarf, mehr psychosoziale Belastungen, mehr individuelle Unterstützung und mehr Differenzierung prägen den Schulalltag.

Tiroler NEOS zu Suspendierungen: „Mitarbeit der Eltern als unerlässlicher Hebel“
Die steigende Zahl an Suspendierungen ist für NEOS Klubobfrau Birgit Obermüller auch ein Spiegel der Gesellschaft: „Die rasanten Veränderungen in der Gesellschaft machen auch vor unseren Kindern und Jugendlichen nicht Halt. Die Anzahl der Suspendierungen sind ein Hilfeschrei und müssen ernst genommen werden. Das geschah in den vergangenen Jahren nicht wirklich.“

NEOS zu Hagele Vorschlag bei Studiengebühren: „Schritt in die richtige Richtung“
Den Vorschlag von Landesrätin Hagele, variable und freiwillige Studiengebühren einzuführen, sehen die NEOS zumindest als Schritt in die richtige Richtung: „In Zeiten von knappen Budgets ist es wichtig und richtig, dass man über neue Finanzierungsmodelle diskutiert. Diese dürfen aber keine Hürden für finanziell schlechter gestellte Studierende darstellen.“







