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NEOS zu Verschiebung des Ortsbuses in St. Johann: VVT spart an falscher Stelle

Dass der Verkehrsverbund Tirol sparen muss, ist klar. Für NEOS ist aber ebenso klar: Die Prioritäten müssen stimmen.

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„Ein fertig geplantes Ortsbusprojekt in St. Johann wieder auf die lange Bank zu schieben, ist völlig unverständlich. Sparen ja, aber nicht bei der Grundversorgung der Bevölkerung“, betont LA Susanna Riedlsperger. Während Linien gekürzt und höhere Preise angekündigt werden, bleibt eine der größten Gemeinden Tirols ohne innerörtliche Busverbindung. „Bei einem Budget von 126 Millionen Euro muss es möglich sein, die vergleichsweise geringen Mittel für dieses Projekt bereitzustellen“, so die St. Johanner Abgeordnete. „Bevor notwendige Projekte erneut verschoben werden, sollte der VVT sein eigenes Werbebudget kritisch hinterfragen. Eine quasi Monopolstellung braucht keine teuren Imagekampagnen, sondern ein funktionierendes Angebot. Die beste Werbung sind gute Öffis! Das ist bei dem VVT aber wohl noch nicht angekommen, sonst würde man das Ortsbus-Projekt in St. Johann endlich umsetzen“, so Riedlsperger. NEOS unterstützen Bürgermeister Stefan Seiwald in seiner Forderung nach einer raschen Umsetzung und kündigt Initiativen im nächsten Landtag an. „Jetzt braucht es klare Prioritäten und Entscheidungen statt weiteren Verzögerungen“, so Riedlsperger.

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