NEOS zu MCI-Posse: „Leidtragender ist am Ende der Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort“
„Der Nicht-Neubau und die Sanierung des MCI wird immer mehr zur Never-Ending-Story. Seit Jahren wurde geplant, beraten, verschoben und letzten Endes der Neubau abgesagt und stattdessen eine Sanierung inklusive Mietoption von im Privatbesitz befindlichen Immobilien angekündigt. Doch wirklich weiter geht nichts. Für die Sanierung liegt noch immer kein Konzept oder Zeitplan vor. Der einzige Plan ist, dass man mit Steuergeld Bestandsgebäude von Immobilieninvestoren sanieren möchte. Wie das funktionieren soll und welche Kosten auf das Land dadurch zukommen, steht in den Sternen. Von groben Kostenschätzungen, Ankündigungen und Schuldzuweisungen entsteht kein einziger neuer Studienplatz“, so NEOS LA Susanna Riedlsperger.

Für die Tiroler NEOS steht eines fest: „Anstatt sich öffentlich zu streiten, sollte die Landesregierung endlich in die Umsetzung kommen. Man bekommt immer mehr den Eindruck, dass die Landesregierung dieses selbst verursachte Chaos einfach bis nach der Landtagswahl aussetzen will, danach soll sich jemand anderer darum kümmern. Die Leidtragenden dieser mittlerweile peinlichen Posse sind der Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Tirol und die zukünftigen Studierenden. Profitiert haben bis jetzt lediglich eine Handvoll Berater auf Kosten der Steuerzahler. Dass darunter letzten Endes der Ruf des international noch angesehenen MCI leidet, ist ihnen offenbar egal.“



