
NEOS Tirol: Rechnungshof bestätigt alte Probleme bei öffentlichen Bauprojekten
Ganz abgesehen davon, dass die Forderung nach einem Numerus Clausus für Ausländer der Liste Fritz europarechtlich bedenklich ist, ist es reiner Populismus auf Kosten der deutschen Studierenden in Innsbruck.

„Als weltoffene und moderne Europäer nehmen wir davon Abstand. Stattdessen sollte man bei überlaufenen Studienrichtungen auf faire Aufnahmeverfahren setzen, um jedem jungen Menschen dieselben Chancen zu ermöglichen. Somit kann man sicherstellen, dass man die besten Köpfe für die jeweiligen Studien bekommt, und zwar nicht nur aus Tirol, sondern aus ganz Europa“, so NEOS Klubobfrau Birgit Obermüller.
Quotenregelung für Gesundheitsstudien vorstellbar
Eine Einheimischenquote können sich die Tiroler NEOS aber bei bestimmten Gesundheitsberufen, wie der Zahnmedizin, vorstellen. „Man muss aber gleichzeitig an den Arbeitsbedingungen arbeiten, um die Absolvent:innen, egal woher sie kommen, und welches Studium sie abgeschlossen haben, auch im Land zu halten. Am Beispiel von Humanmedizin, wo es bereits eine Einheimischen-Quote von 75% gibt, sieht man, dass strenge Zugangsregeln für Ausländer alleine nicht die Antwort auf unsere Probleme sind. Trotzt der Regelung leiden wir in vielen Regionen unter einem Ärztemangel, da es selbst die Einheimischen auf Grund der besseren Rahmenbedingungen nach dem Studium ins Ausland zieht“, hält Obermüller fest.

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