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NEOS zu Gerbers Entlastungsruf: „Wer Betriebe entlasten will, muss die Tourismusabgabe abschaffen“

Wirtschaftslandesrat Mario Gerber fordert von der Bundesregierung eine „klare Entlastung“ für die heimischen Betriebe. Was er dabei verschweigt: Als zuständiger Landesrat hätte er längst selbst handeln können.

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„Es ist scheinheilig, nach Wien zu rufen, während man als Wirtschaftslandesrat die Tiroler Betriebe selbst mit einer unsinnigen Zwangsabgabe belastet. Über 600 Branchen in Tirol zahlen eine Tourismusabgabe, von der sie keinerlei Nutzen haben. Ob Fahrlehrer:innen, Bestatter:innen oder Schriftsteller:innen: Sie alle werden für etwas zur Kasse gebeten, das mit ihrem Geschäft nichts zu tun hat. Wer es mit der Entlastung ernst meint, muss diese Zwangsabgabe abschaffen“, so NEOS-Klubobfrau Birgit Obermüller.

Gerbers Reform der Tourismusabgabe habe unterm Strich nur kosmetische Korrekturen gebracht und die Abgabe für kaum mehr existierende Branchen gesenkt. Sogar die Wirtschaftskammer hat die Reform als an den Bedürfnissen der Wirtschaft vorbeigehend kritisiert. „Wir NEOS fordern seit Jahren die komplette Abschaffung der Tourismusabgabe. Die Finanzierung der Tourismusverbände und der Tirol Werbung muss über das Landesbudget erfolgen. Wer über Entlastung redet und gleichzeitig an einem System aus 1927 festhält, nimmt die Betriebe nicht ernst“, betont Obermüller.

„Gerber hat es selbst in der Hand. Er ist der zuständige Landesrat, er kann handeln. Statt Forderungen nach Wien zu schicken, sollte er dieses überholte System aus dem Jahr 1927 endlich beenden. Das wäre echte Wirtschaftspolitik für Tirol“, meint Obermüller abschließend.

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