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NEOS zu Forderung der Wipptaler Bürgermeister: „Stehen weiterhin hinter der Bevölkerung“

„Die Forderungen der Wipptaler Bürgermeister sind allesamt berechtigt aber für die Tiroler Politik nicht neu. Das zeigt auch, dass seit Jahren nichts weitergeht. Ich finde es auch bedenklich, dass der Landeshauptmann erst aktiv wird und die Dringlichkeit der Maßnahmen erkennt, nachdem der Druck aus der Bevölkerung und der teilweise eigenen ÖVP-Bürgermeister immer größer wurde“, so NEOS Landesprecherin und Klubobfrau Birgit Obermüller.

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Die Tiroler NEOS haben selbst eine Petition gestartet, in der sie einen umfangreichen Lärmschutz für die Bevölkerung fordern. Gleichzeitig gehen sie aber auch einen Schritt weiter: „Neben dem Lärmschutz fordern wir auch eine transparente Prüfung von zwei neuen Trassenführungen. Dadurch könnte man in Schönberg die Trasse nach der Kehre absenken und die Straße weiter in einem größeren Radius in den Berg hineinführen. Außerdem sollte geprüft werden ob ein Neubau der Europabrücke abgewendet werden kann, wenn alternativ eine Tunnelvariante samt Galerielösungen vor der Brücke realisiert werden würde“, so die NEOS Chefin. Zusätzlich fordern die Pinken, die Mautstelle Schönberg zurück zu bauen und stattdessen auf eine hundertprozentige Digitalisierung zu setzen. „Es macht in der heutigen Zeit der Digitalisierung keinen Sinn mehr, eine überdimensionierte Mautstelle mit zig Spuren zu planen. Ziel dieser Maßnahmen ist es, die Lebensqualität der Tirolerinnen und Tiroler nachhaltig zu verbessern und auch den kommenden Generationen eine lebenswerte und vor allem gesunde Zukunft zu ermöglichen“, so Obermüller.

 

Kommt Mattle zur Demo?

„LH Mattle hat zwar heute medienwirksam den Forderungskatalog der Wipptaler entgegengenommen, aber er bleibt die Antwort auf die zentrale Frage schuldig: Wird er am Samstag ebenfalls zur Demonstration kommen und sich an die Spitze des Protestes gegen die Verkehrsbelastung stellen? Ansonsten wirkt er wenig glaubwürdig, wenn er sich vor dem Dialog mit der Bevölkerung verschließt“, so Obermüller.

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