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Jugendredewettbewerb ausgedünnt: Falsches Signal für die Demokratiebildung

Mit großem Unverständnis reagiert NEOS-Klubobfrau Birgit Obermüller auf die Streichung der Bezirksvorentscheidungen beim Jugendredewettbewerb. Jugendlandesrätin Astrid Mair traf diese Entscheidung bereits im Sommer 2025, allerdings ohne Einbindung der Organisatoren.

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„Dass engagierte Organisatoren erst im Nachhinein vor vollendete Tatsachen gestellt werden, ist respektlos und organisatorisch höchst fragwürdig“, kritisiert Obermüller. Besonders kritisch sieht sie die Begründung mit zu geringen Teilnehmerzahlen: „Wenn weniger Jugendliche teilnehmen, dann ist das ein Auftrag zu handeln und nicht ein Anlass, bestehende Strukturen abzubauen. Gerade die Bezirksbewerbe bieten eine niederschwellige Bühne und einen geschützten Raum für erste Erfahrungen, öffentlich Stellung zu nehmen.“

Die Streichung dieser regionalen Ebenen sende ein fatales Signal: „Wer bei der politischen Bildung spart, spart an der Zukunft unserer Demokratie. Anstatt Chancen zu erweitern, werden sie eingeschränkt. Das ist der völlig falsche Weg.“

Für Obermüller hat LRin Astrid Mair in der Vergangenheit bereits mehrfach bewiesen, dass ihr Fokus nicht den Jugendlichen gilt: „LRin Mair muss laufend daran erinnert werden, dass sie auch Jugendlandesrätin ist! Sie setzt sich weder für politische Teilhabe ein, noch sorgt sie für ausreichend Strukturen, damit Jugendliche psychisch gesund aufwachsen können.“

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