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NEOS zu Debatte um Bezirkskrankenhäuser: „Viel zu lange wurde weggeschaut“

„Es kracht bei der Gesundheitsversorgung auf allen Ebenen. Die Gemeinden können das nicht mehr alleine stemmen. Darunter leiden die Spitäler und die Gemeindefinanzen gleichermaßen.”

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 „Die Landesregierungen, die vorangegangenen und die aktuelle, haben viel zu lange weggeschaut und bei den Bezirksspitälern ein vor allem unfaires System auf Kosten der Gemeinden geschaffen. Es erschließt sich für mich nicht, warum die oberländer Gemeinden deutlich besser aussteigen als der Rest von Tirol. Es muss niemanden verwundern, dass die restlichen Gemeinden dagegen jetzt Sturm laufen und sich gegen die historisch gewachsene Ungleichbehandlung wehren wollen“, meint NEOS Klubobfrau Birgit Obermüller und verweist gleichzeitig auf angestoßenen Initiativen auf Bundesebene: „Die Reformpartnerschaft wurde auf Initiative von uns NEOS ins Leben gerufen, um teure und ineffiziente Systeme zu reformieren. Die prekäre Situation in Tirol ist für den neuen Vorsitzenden der Landeshauptleutekonferenz Toni Mattle ein klarer Auftrag, auf der einen Seite in Tirol selbst ins Tun zu kommen und auf der anderen Seite Druck auf seine LH Kolleg:innen auszuüben, endlich in die Gänge zu kommen", so NEOS Klubobfrau Birgit Obermüller. Sie kann auch den Unmut der Bürgermeister verstehen: „Die Gemeinden bleiben zu einem großen Teil auf den Kosten sitzen, können aber wenig ausrichten, um das System zu ändern oder zu verbessern.“
 

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