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NEOS zu Tiroler Armutsbericht: Das Land Tirol muss bei Armut hinschauen und handeln!

Für NEOS-Landessprecherin Birgit Obermüller ist klar: „Armut ist in Tirol kein Randthema, sondern eine stille, wachsende Realität. Es darf nicht sein, dass die Landesregierung diese Berichte Jahr für Jahr ignoriert, ohne konkrete Schritte zur Bekämpfung von Armut zu setzen. Der Armutsbericht zeigt deutlich, dass Tirol nicht so toll dasteht, wie uns die Tiroler Landesregierung immer weismachen möchte.“

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Ein zentraler Ansatzpunkt ist für Obermüller die frühe Bildung: „Kinder aus armutsbetroffenen Familien sollten automatisch Anspruch auf einen kostenlosen Platz in einem Ganztageskindergarten oder in einer Ganztagsschule haben, inklusive kostenfreiem Mittagessen. Das ist keine Gießkanne, sondern würde treffsicher die entlasten, die es wirklich brauchen.“ Bildung sei die wirksamste Armutsprävention. Obermüller spricht dabei aus Erfahrung: „Ich habe als Schulleiterin selbst Kinder erlebt, die geweint haben, weil sie nicht für alle Tage beim Mittagessen angemeldet waren, weil es sich die Familie einfach nicht leisten konnte. Wir haben dann Sponsoren gesucht, damit sie an allen Tagen essen konnten. Das darf in einem reichen Land wie Tirol nicht passieren.“

Ihr Fazit ist klar: „Armut lässt sich nicht wegdiskutieren – aber sie lässt sich lindern. Was fehlt, ist der politische Wille."

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