Zum Inhalt springen

Vorübergehende Temporeduktion würde Kapazitäten der Intensivstationen schützen

Johannes Margreiter: "In der jetzigen Situation müssen wir zusätzlich sicherstellen, dass keine Betten auf Intensivstationen blockiert werden."
Margreiter&Griss-2102x1050

Mit einem Aufruf zur vorübergehenden Temporeduktion auf Österreichs Straßen während der Corona-Krise reagiert NEOS-Verkehrssprecher Johannes Margreiter auf die aktuellen Herausforderungen. „Wir müssen unbedingt sicherstellen, dass die Intensivstationen so viele Betten zur Verfügung haben wie möglich. Da sind Temporeduktionen und die damit verhinderten Unfälle auf Österreichs Straßen eine absolut notwendige Maßnahme", sagt Margreiter. 

Laut Bundesregierung ist der Individualverkehr seit Beginn der Ausgangsbeschränkungen am 16. März zwar um knapp die Hälfte zurückgegangen, die Zahl der tödlichen Unfälle ist - mit zehn Todesopfern in den vergangenen zwei Wochen - laut VCÖ aber weiterhin unverändert zum Vorjahr. Erhöhte Geschwindigkeit sei grundsätzlich einer der führenden Gründe für Unfälle auf Österreichs Straßen, so Margreiter. Die leereren Straßen könnten Autofahrer_innen jetzt dazu verleiten, schneller zu fahren. „Verkehrsunfälle sind immer zu verhindern, doch speziell jetzt müssen wir hier ein klares Zeichen setzen und sowohl die Leben der Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer als auch der COVID-19- Patientinnen und Patienten schützen.“  

Margreiter könne sich vorübergehende krisenbedingte Temporeduktionen von 100 auf 80 km/h auf Freilandstraßen, von 130 auf 100 km/h auf Autobahnen sowie von 50 auf 30 km/h in Gemeindegebieten „gut vorstellen".

Weitere interessante Artikel

36 - DSC02288-1825x1027
05.07.2026

NEOS zu Strafen für Schützinnen: „Grundrechte sind keine Parkstrafe“

Mehr dazu
51 - DSC04700-1826x1027
03.07.2026

Obermüller in Aktueller Stunde im Landtag: „Wer Reformen will, muss sich auch bewegen“

Mehr dazu
262 - DSC02514-1825x1027
02.07.2026Bildung

NEOS zu Vorverlegung der Sommerferien: „Offene Diskussion statt reflexartigem Ablehnen“

Mehr dazu

Melde dich für unseren Newsletter an!