Zum Inhalt springen

Tiroler NEOS fordern Gewaltambulanz

Angesichts der Häufung von Übergriffen an Frauen zu Beginn des Jahres fordern NEOS als Teil ihres Gewaltschutzpakets Gewaltambulanzen in allen Bundesländern. 

Leitgeb Interview 5-2268x1702

So auch in Tirol: „Prävention und Hilfe stehen im Vordergrund. Es braucht eine spezialisierte Anlaufstelle für betroffene Frauen und Männer“, so NEOS-Sicherheitssprecher und Landtagsabgeordneter Andreas Leitgeb: „Eine wie von uns im kommenden Landtag geforderte Ambulanz stellt sicher, dass Opfer von sexualisierter Gewalt rund um die Uhr – auch an Feiertagen – Unterstützung bekommen.“

 

Untersuchungen sollen gemeinsam von Rechtsmedizinern, klinischen Gynäkolog_innen oder Urolog_innen durchgeführt werden. Verletzungen werden so schnellstmöglich untersuchtund gerichtstauglich dokumentiert, Beweise und Spuren gesichert. „Dadurch kommt es zu kürzeren Verfahren, mehr Rechtssicherheit und höhere Chance einer Verurteilung, wenn sich das Opfer zur Anzeige entschließt“, stellt Leitgeb fest. Vor Ort soll es ein Beratungsangebot geben: Opfer werden an entsprechende Opferschutz- oder Gewaltschutzeinrichtungen vermittelt, die weitere Vorgehensweise kann besprochen werden, man steht für Fragen zur Verfügung. Für Frauen mit Migrationshintergrund soll es auch Beratungsangebote in Fremdsprachen geben.

 

„Dieses Thema ist viel zu wichtig, um es bei Lippenbekenntnissen oder Einzelmaßnahmen wie einer neuen Notrufnummer zu belassen: Oder noch schlimmer, um es für die persönliche, politische Agenda zu missbrauchen“, schließt der pinke Sicherheitssprecher. 

Weitere interessante Artikel

26 - DSC09297-2738x1539
08.03.2026

Politische Partizipation beginnt in den Gemeinden: NEOS fordern zum Weltfrauentag Karenzmodell für Tiroler Bürgermeisterinnen

Mehr dazu
171 - DSC02890-Verbessert-RR-1663x937
05.03.2026Transparenz

NEOS zu Unterbürg: „Zweite Niederlage vor Höchstgericht, Bürgermeister muss Ergebnis akzeptieren“

Mehr dazu
98 - DSC03318-1825x1027
04.03.2026Bildung

Obermüller zur Schulassistenz: Doppelte Einsparung bei jenen, die am meisten Unterstützung brauchen

Mehr dazu

Melde dich für unseren Newsletter an!