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Tiroler NEOS überrascht und erfreut zugleich über Mattles Pensionsschwenk: „Er übernimmt, was seine eigene Partei auch in Tirol jahrelang abgewehrt hat“

„Es ist grundsätzlich erfreulich, dass Landeshauptmann Anton Mattle nun endlich erkannt hat, dass unser Pensionssystem dringend reformiert werden muss. Glaubwürdig ist seine plötzliche Kehrtwende allerdings nicht“, reagiert NEOS-Landessprecherin Birgit Obermüller auf Mattles Forderungen.

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NEOS fordern seit Jahren eine generationengerechte Reform und eine ehrliche Debatte über die langfristige Finanzierbarkeit der Pensionen. „Dafür wurden wir auch von Tiroler ÖVP-Vertreterinnen regelmäßig als Angreifer auf die Pensionistinnen und Pensionisten dargestellt. Patricia Zoller-Frischauf stellte im September vergangenen Jahres uns gegenüber noch klar, dass die Pensionist:innen nicht die Melkkühe der Nation seien. Dabei war unsere Forderung nie eine gegen die heutigen Pensionistinnen und Pensionisten, sondern eine für ihre Enkelkinder. Wer Reformen verschleppt, gefährdet genau jene Sicherheit, die er zu verteidigen vorgibt. Nun übernimmt Mattle plötzlich zentrale Teile jener Debatte, die seine eigene Partei jahrelang abgewehrt hat“, so Obermüller.

Auch die SPÖ müsse ihre Blockadehaltung aufgeben. „Solange die Sozialdemokratie jede strukturelle Reform reflexartig verhindert, bleibt sie der Bremsklotz einer generationengerechten Pensionspolitik. Verantwortungsvolle Politik bedeutet, heute Entscheidungen zu treffen, statt der jungen Generation immer höhere Rechnungen zu hinterlassen“, hält Obermüller abschließend fest.

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