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Obermüller: „Mattles Tiroler Weg ist ein politischer Hilfeschrei“

„Wenn Anton Mattle nach mehr als 80 Jahren ÖVP-Regierungsverantwortung plötzlich einen eigenen Tiroler Weg und erstmals ein Grundsatzprogramm ausruft, ist das keine Erneuerung, sondern ein politischer Hilfeschrei“, sagt NEOS-Landessprecherin und Klubobfrau Birgit Obermüller.

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„Die Tiroler ÖVP hatte acht Jahrzehnte Zeit, Tirol voranzubringen. Heute fehlen Kassenärzte, Industriearbeitsplätze gehen verloren, Wohnen ist für viele nicht mehr leistbar und notwendige Reformen werden seit Jahren verschleppt.“ Für Obermüller ist klar: „Das sind nicht die Folgen fehlender Parteiprogramme, sondern die Folgen einer Politik, die sich über Jahrzehnte zu sehr mit dem Erhalt der eigenen Macht und der Befriedung der eigenen Klientel im Bauernbund, Wirtschaftsbund, AAB und Seniorenbund beschäftigt hat. Hauptsache, in der eigenen ÖVP-Familie geht es allen gut. Die Rechnung dafür zahlt ganz Tirol.“

„Tirol braucht keinen neuen ÖVP-Tiroler-Weg. Tirol braucht endlich Reformen. Wer seit 1945 durchgehend regiert, kann sich 2026 nicht als politische Neugründung inszenieren", meint Obermüller abschließend.

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