Zum Inhalt springen

Obermüller: „Der Tiroler Weg braucht endlich klare Grenzen.“

Die derzeitige Trockenperiode macht sichtbar, was die Tiroler Tourismuspolitik bislang verdrängt hat: Wasser ist keine unbegrenzt verfügbare Ressource. Während die TIWAG Wasser dringend für die Stromerzeugung benötigt, hält Tirol weiterhin an einem Wintertourismus fest, der immer stärker von technischer Beschneiung und Speicherseen abhängig ist.

55 - DSC09206-2738x1539

„Die Tiroler Tourismusstrategie verspricht zwar einen Abschied von ‚höher, schneller, weiter'. Gleichzeitig erklärt sie Skifahren weiterhin zur Kernleistung. Das ist noch keine nachhaltige Neuausrichtung“, so NEOS-Klubobfrau Birgit Obermüller. Sie sieht Tourismuslandesrat Mario Gerber gefordert, aus den allgemeinen Nachhaltigkeitsversprechen endlich verbindliche Politik zu machen. Tirol brauche klare Kriterien dafür, wo Beschneiung ökologisch und energiewirtschaftlich noch vertretbar sei und wo nicht. Zusammenschlüsse von Skigebieten und zusätzliche Aufrüstung würden derzeit viel zu leichtfertig mit regionaler Wertschöpfung gerechtfertigt. „Nachhaltigkeit zeigt sich dann, wenn man bereit ist, Grenzen zu setzen. Angesichts zunehmender Trockenperioden muss der Schutz unserer Wasserressourcen Vorrang vor immer neuen Beschneiungsprojekten haben“, ist Obermüller überzeugt.

Weitere interessante Artikel

ObermuellerBirgit10 www-2000x1124
30.08.2026

Obermüller: „Mattles Tiroler Weg ist ein politischer Hilfeschrei“

Mehr dazu
264 - DSC02527-1825x1027
27.08.2026Bildung

Rekord bei der Sommerschule – 5441 Kinder in Tirol profitieren

Mehr dazu
27 - DSC02268-1825x1027
26.08.2026Mobilität

NEOS zu schrankenlosen Mautstellen in Italien „Blick über den Brenner würde sich lohnen“

Mehr dazu

Melde dich für unseren Newsletter an!