
Tiroler NEOS überrascht und erfreut zugleich über Mattles Pensionsschwenk: „Er übernimmt, was seine eigene Partei auch in Tirol jahrelang abgewehrt hat“
Nach dem Bekanntwerden der Teilnahme von FPÖ Mandatar Fabian Walch an einer Veranstaltung mit „gesichert Rechtsextremen“ spielt die FPÖ das mittlerweile altbekannte Spiel.

„Parteichef Markus Abwerzger weint medial Krokodilstränen und versucht sich halbherzig zu distanzieren. Parteisekretär Patrick Haslwanter betreibt wie üblich in solchen Fällen eine Täter-Opfer-Umkehr und spricht von einer Skandalisierung und dass es sich um eine Privatreise handelte. Geht es also nach der Tiroler FPÖ, war ihr politisch gewählter Mandatar lediglich als Privatperson bei einem Sommerfest von Rechtsextremen und stellt daher für sie kein Problem dar“, nimmt NEOS Klubobfrau und Landessprecherin Birgit Obermüller Stellung zu den aktuellen Vorfällen innerhalb der FPÖ.
Für die pinke Parteichefin entwickeln sich Teile der Tiroler FPÖ in eine gefährliche Richtung: „Wenn Parteichef Abwerzger immer wieder für sich beansprucht, in Tirol politische Verantwortung übernehmen zu wollen, kann er nicht tatenlos zusehen, wie rechtsradikales Gedankengut in seiner Partei ungehindert wächst und gedeiht. Die Einzelfälle werden unter der Führung von Abwerzger immer mehr zur Normalität.“

Tiroler NEOS überrascht und erfreut zugleich über Mattles Pensionsschwenk: „Er übernimmt, was seine eigene Partei auch in Tirol jahrelang abgewehrt hat“