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NEOS-Klubobfrau Birgit Obermüller fordert ein innovatives Unterstützungsangebot im Fall von Suspendierungen

„Wie stark Schulen mittlerweile unter eskalierenden Situationen leiden, ist nicht neu. Suspendierungen sind immer ein Warnsignal dafür, dass etwas bereits massiv aus dem Ruder gelaufen ist. Genau deshalb dürfen wir Schulen mit dieser Herausforderung nicht alleine lassen“, so Obermüller.

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Mit den neuen bundesrechtlichen Regelungen zur verpflichtenden Suspendierungsbegleitung ab dem Schuljahr 2026/27 brauche es endlich funktionierende Strukturen in Tirol. „Die Landesregierung hat sich bisher hartnäckig geweigert, alternative und sinnvolle Angebote für die Suspendierungsbegleitung zu fördern. Dabei wäre genau jetzt der richtige Zeitpunkt, professionelle Unterstützungsmaßnahmen aufzubauen.“

Konkret fordern die NEOS eine zentrale digitale Plattform, über die Schulen rasch und unbürokratisch auf unterschiedliche Unterstützungsangebote zugreifen können. „Jede Schule ist anders. Eine kleine Volksschule im ländlichen Raum hat völlig andere Herausforderungen als ein großer urbaner Schulstandort. Deshalb brauchen Schulen keine starren Standardlösungen, sondern flexible Werkzeuge und echte Wahlmöglichkeiten. Für den einen Schüler ist eine tiergestützte Therapie sinnvoll, ein anderer braucht Evolutionspädagogik, um Lernblockaden zu lösen und wieder ein anderer braucht eine Freizeitbegleitung. Einen entsprechenden Antrag von uns hat die Landesregierung leider wieder einmal auf die lange Bank geschoben“, betont Obermüller. Der Bildungsminister hat die Grundlage geschaffen, dass Suspendierungsbegleitung ab dem Schuljahr 2026/27 besser funktionieren kann als früher. Schulen können alternative Intervention in Anspruch nehmen und das Land muss das auch ermöglichen und nicht blockieren. Nur so können wir verhindern, dass Konflikte weiter eskalieren oder junge Menschen dauerhaft den Anschluss verlieren.“

Abschließend appelliert Obermüller an Bildungslandesrätin Cornelia Hagele, endlich tätig zu werden: „Wenn wir Schulen wirklich entlasten wollen, dann müssen wir ihnen endlich jene Unterstützung geben, die sie seit Jahren einfordern.“

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