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NEOS zu Bädertopf: Geld alleine genügt nicht, das Land muss regionale Lösungen koordinieren

Der Bädertopf wird immer noch als großer Erfolg verkauft. Gleichzeitig kündigt der zuständige LHStv. Philipp Wohlgemuth aber eine Evaluierung an.

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Da stellt sich für KO Birgit Obermüller schon die Frage, ob das Modell vielleicht doch nicht so erfolgreich ist, wie es immer dargestellt wird. Für sie bestätigt sich damit die Kritik, die NEOS von Beginn an geäußert haben: „Es hat nie eine echte Prioritätensetzung gegeben. Statt gezielt jene Regionen zu unterstützen, in denen Hallenbadinfrastruktur fehlt, hat sich das Land auf die Rolle des Geldgebers beschränkt. Eine aktive Koordinationsrolle wurde nie übernommen.“

Dass Gemeinden nicht freiwillig aufspringen, um sich an den hohen Kosten eines Regionalbades zu beteiligen, sei angesichts der angespannten Finanzlage wenig überraschend. „Viele Gemeinden kämpfen bereits damit, ihre Pflichtaufgaben zu finanzieren. Da kann man nicht erwarten, dass sie ohne klare Vorgaben und Unterstützung des Landes zusätzliche Millionenprojekte stemmen.“

Für die NEOS braucht es deshalb eine strategische Gesamtplanung für die Tiroler Bäderlandschaft. Der Bädertopf ist für sie eher ein Zufallsprojekt. „Wer ausreichend Schwimmflächen für Schulen, Vereine und Familien sicherstellen will, muss regionale Lösungen aktiv koordinieren, statt darauf zu hoffen, dass sich Gemeinden von selbst zusammentun“, so Obermüller.

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