
NEOS zu Rechnungshofbericht zu Matrei in Osttirol: „Ein Finanzdebakel über das man nur den Kopf schütteln kann“
In der heutigen Aktuellen Stunde im Landtag zum Thema Freizeitwohnsitze mahnt NEOS LA Susanna Riedlsperger mehr Realitätssinn statt populistischer Rundumschläge ein.

„Die aktuelle Situation ist für alle eine Lose-Lose Situation. In den letzten Jahrzehnten wurden viele Fehler in der Widmungs- und Bewilligungspolitik gemacht. Darunter leiden heute alle. Bürgermeister, Gemeinden, Behörden, Eigentümer. Vor allem die Tirolerinnen und Tiroler müssen diese Zeche zahlen. Doch anstatt sich einzugestehen, dass man mit den aktuellen Regelungen nicht mehr weiterkommt, redet sich die ÖVP die Welt schön. Dabei regt sich gegen die Haltung mittlerweile sogar Widerstand aus den eigenen Reihen aus dem Bezirk Kitzbühel“, so Riedlsperger. Sie ärgert sich vor allem darüber, dass es keine ehrliche Debatte über die Problematik gibt. „Gestern hat LH Mattle noch um Ideen für Reformprozesse gebeten, heute wird jeder Diskussionsvorschlag niedergebügelt. Letzten Endes verlieren wir dadurch nur Glaubwürdigkeit in der Bevölkerung“, wünscht sich Riedlsperger mehr Lösungsorientierung statt ideologischen Scheuklappen.
NEOS betonen: keine pauschale Legalisierung, aber auch kein Denkverbot
„Wir brauchen eine ehrliche, ideologiefreie Diskussion. Der Status quo führt zu illegalen Freizeitwohnsitzen, überfordert Bürgermeister und spaltet Dörfer, ohne auch nur einen Quadratmeter leistbaren Wohnraum für die Tirolerinnen und Tiroler zu schaffen. Leistbares Wohnen wird nicht durch Placebos und populistische Überschriften erreicht. Es braucht Mut zur Realität, Mut zur Diskussion und Mut zur Veränderung“, so Riedlsperger abschließend.