Zum Inhalt springen

Kritik an LRin Hagele reißt nicht ab: Tiroler Gesundheitssystem nach wie vor Intensivpatient

NEOS Klubobfrau Birgit Obermüller zieht am Tag der Pflege ein Resümee über das Tiroler Gesundheitswesen: „Pflegekräfte klagen weiter über unfaire und uneinheitliche Gehaltssysteme, die die tägliche Arbeit zusätzlich erschweren. Da helfen auch Jubelmeldungen über einen neuen Höchststand in der Pflegeausbildung wenig. Denn sehr viele schmeißen nach wenigen Monaten oder auch nach vielen Jahren frustriert den Pflegejob wieder hin.“

53 - DSC08824-2461x1384

„Auch bei den Kassenärzten ist kein Fortschritt erkennbar: Nach wie vor sind zu wenige bereit, eine Praxis zu übernehmen – weil das Modell wirtschaftlich unattraktiv bleibt und gerade junge Ärzte zu wenig verdienen. Beim Ausbau der Kinderbetreuung hat man mittlerweile verstanden, dass sich ein zusätzlicher Betreuungsplatz doppelt rechnet – volkswirtschaftlich und gesellschaftlich. Im Bereich der Pflege ist dieses Bewusstsein anscheinend noch nicht angekommen. Am Arbeitsmarkt fehlen die Frauen, die ihre Angehörigen selbst pflegen müssen.“

Obermüller appelliert neuerlich an LRin Hagele, in diesen Bereichen einzulenken: „Diese Probleme kann man nicht aussitzen, weil die Bevölkerung immer älter wird und der Bedarf an Pflegekräften und ärztlicher Versorgung noch weiter steigen wird. Auch wenn das Budget angespannt ist, müssen die Mittel für die Lösung dieser Probleme bereitgestellt werden. Es gibt viele andere Bereiche, wo eingespart werden könnte. Fangen wir bei den unzähligen Beraterverträgen an, die das Land Tirol aufrecht hält, um größtenteils ihre eigene Klientel bei Laune zu halten!“

Weitere interessante Artikel

36 - DSC02288-1825x1027
05.07.2026

NEOS zu Strafen für Schützinnen: „Grundrechte sind keine Parkstrafe“

Mehr dazu
51 - DSC04700-1826x1027
03.07.2026

Obermüller in Aktueller Stunde im Landtag: „Wer Reformen will, muss sich auch bewegen“

Mehr dazu
262 - DSC02514-1825x1027
02.07.2026Bildung

NEOS zu Vorverlegung der Sommerferien: „Offene Diskussion statt reflexartigem Ablehnen“

Mehr dazu

Melde dich für unseren Newsletter an!