Tiroler NEOS fordern Richtigstellung von Volkspartei:

„Wir wollen keine Windräder auf Berggipfeln!"

24. September 2021

„Selbstverständlich wollen wir keine Windräder auf den Tiroler Bergen – die Tiroler Volkspartei verdreht unseren Vorstoß und schadet damit unserem Ansinnen nach mehr Klein-Windkraftanlagen in Tirol!“, reagiert NEOS-Klubchef Dominik Oberhofer heute auf ein Facebook-Posting der Tiroler Volkspartei (siehe Screenshot anbei). Die NEOS haben sich medial auf die Aussage von Landeshauptmann Günther Platter aus 2012 (https://www.tt.com/artikel/5441635/tirol-hat-gipfelkreuze-und-nicht-windraeder) bezogen, in der Diskussion rund um einen Windpark am Venet. Wörtlich sagte er damals „Aber wir sind ein Land der Gipfelkreuze und nicht ein Land der Windkraft“.

Der Stein des Anstoßes: Die Tiroler NEOS bringen in der kommenden Landtagssitzung einen Antrag ein, der zum Ziel hat Klein-Windkraftanlagen (siehe Anhang) in Tirol zu forcieren. Bislang werden in Tirol lediglich vier Kleinwindkraftanlagen betrieben und selbst im aktuellen Regierungsprogramm für Tirol fehlt die Auseinandersetzung mit Windkraft vollständig. „Uns NEOS ist das zu wenig!“, erklärt Oberhofer: „Deshalb die Intention zu unserem Antrag, wir wollen mit alternativen und innovativen Ansätzen aus der Windkraft dazu beitragen das erklärte Ziel der Energieautonomie 2050 zu erreichen!“

Diese Anlagen sind klein und können sogar in der Stadt, auf Dächern oder an stark befahrenen Straßen stehen und grünen Strom erzeugen. „Moderne und kleinere Anlagen mit vertikalen Rotorblättern sind relativ kostengünstig, deutlich leiser, ungefährlich für Vögel und schaden dem Landschaftsbild bei weitem nicht mehr als die unzähligen hiesigen Liftanlagen! Niemals war die Rede von Windrädern auf Berggipfeln! Dass die Tiroler Volkspartei nun daraus versucht uns einen Strick zu drehen, ist an Dreistigkeit nicht zu überbieten“, reagiert NEOS-Klubobmann Dominik Oberhofer scharf: „Wir fordern deshalb unverzüglich eine Richtigstellung der Tiroler Volkspartei auf den Social Media Kanälen und die Entfernung dieses Postings!“, so Dominik Oberhofer abschließend deutlich. (ER)