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Tiroler Tourismus in den Sommermonaten nur knapp an Katastrophe vorbei geschrammt 

Die aktuellen Sommer-Nächtigungszahlen belegen, was die NEOS schon im Frühjahr vorgesehen haben: „Auch wenn Landeshauptmann Platter und obererster Tirol-Werber Phleps noch so unermüdlich von einer erfolgreichen Sommersaison sprechen, die Zahlen zeichnen eindeutig ein anderes Bild", ist NEOS-Klubobmann Dominik Oberhofer überzeugt: „Abseits von einigen Tiroler Seen gab es selbst im nächtigungsstärksten Sommermonat August drastische Einbrüche.“

Gesamt hat Tirol im Sommer knapp ein drittel der Nächtigungen verloren. Davon war hauptsächlich Innsbruck mit einem Rückgang von 63,2% der Nächtigungen zwischen Mai und August betroffen, aber auch Ferientourismushochburgen wie Seefeld mit -44,7%, Kitzbühel mit -41,4% oder Mayrhofen mit -34,6%.

„Quer über das Land war der Sommer für viele Betriebe ein Desaster. Dafür haben vor allem die Verunsicherung durch die Politik, Testchaos und Grenzschließungen gesorgt. Im kommenden Winter wird die Situation realistisch nicht besser. Das wird dazu führen, dass wir in einem Jahr mit einer ganzen Flut von Insolvenzen im heimischen Tourismus konfrontiert sein werden“, so der pinke Tourismussprecher: „Es braucht vordergründig keine Maßnahmen für Neuinvestitionen, die die Betriebe in neue Schulden stürzen. Wir müssen die Liquidität- und Eigenkapitalquote der Betriebe stärken und für jene Betriebe, die die Krise nicht überleben ein sinnvolles Ausstiegsszenario bieten.“

Deshalb gehen die NEOS mit einer Reihe von Initiativen in die erste Landtagssitzung im Herbst: http://tirol.neos.eu/landtag/antraege (ER)

Foto: © Tiroler Landtag/Berger

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