Zum Inhalt springen

Vernünftiges Wolfsmanagement und öffentlichen Diskurs mit allen Beteiligten 

Nach bestätigten Wolfsrissen der letzten Wochen in Osttirol – auf Almen in Lavant und Leisach – und neuen Verdachtsfällen in St. Johann im Walde, vermisst NEOS-Regionalkoordinator Domenik Ebner jegliche sachliche Diskussion: „Schuldzuweisungen und Vorwürfe werden uns nicht weiterbringen“, meint Ebner: „Eine umfangreiche Informationskampagne, objektiv und unvoreingenommen geführt, ist dringend notwendig.“

Die NEOS, die noch vor dem Sommer im Landtag entsprechende Anträge eingebracht haben, wollen ob der Untätigkeit von Schwarz-Grün nicht mehr länger zusehen, ergänzt auch NEOS-Landtagsabgeordneter Andreas Leitgeb: „Es ist 5 nach 12, die Unsicherheit und der Frust aller Beteiligten steigert sich zunehmend. Die Meldungen verunsichern und erzeugen Angst. Wir wollen ein konfliktfreies Zusammenleben mit dem Wolf, bei dem der Schutz der heimischen Nutz- und Wildtiere sowie die Tiroler Almwirtschaft im Vordergrund steht.“

Die Lösung – so Leitgeb und Ebner unisono – könne nur ein, „idealerweise auf europäischer Ebene funktionierendes Wolfsmanagement, die Senkung des Schutzstatus aber und vor allem auch ein sachlicher, unvoreingenommener Dialog zwischen Politik, Betroffenen und Bevölkerung sein.“ Leitgeb fordert abschließend seine Osttiroler Landtagskolleg_innen auf, das Thema Wolf ernst zu nehmen und auf sachlicher Ebene zu diskutieren: „Es braucht ein abgestimmtes Vorgehen in der Region, im Land sowie im Bund, um hier auf europäischer Ebene einen Umdenkprozess anzustoßen.“ (ER)

Vielleicht interessieren dich auch diese Artikel

Oberhofer Schaffenrath-3297x1854
14.05.2024NEOS Team1 Minute

„Es braucht eine faire Finanzierung des Musikschulwesens“

Die Gemeindemusikschulen in Tirol werden nicht nur im Vergleich zu den Landesmusikschulen finanziell unfair behandelt, sondern auch unter diesen Schulen gibt es ungleiche Finanzierungsmodelle vom Land Tirol. „Es kann nicht sein, dass die Gemeinden zu Bittstellern beim Land werden müssen, damit das Musikschulwesen ausreichend finanziert wird“, so Maria Schaffenrath, NEOS Gemeinderätin in Wattens.

„Es braucht eine faire Finanzierung des Musikschulwesens“
TIROL 6J7A7653-1366x768
13.05.2024NEOS Team1 Minute

„Kunst- und Kulturschaffende sind in Tirol Bittsteller“

Die NEOS wollen in Zukunft die Aufwendung für Kunst und Kultur mit einem Fixsatz aus dem Landesbudget finanzieren, anstatt über die ORF-Landesabgabe. „Wir müssen mit der Märchenerzählung aufhören, dass ohne diese zusätzliche Abgabe keine Finanzierung der Kultur in Tirol möglich sei. Ein Blick in die anderen Bundesländer würde reichen, um zu sehen, wie es anders geht“, so NEOS Klubobmann Dominik Oberhofer.

„Kunst- und Kulturschaffende sind in Tirol Bittsteller“
DSC05727 bl1-3718x2090
30.04.2024NEOS Team1 Minute

NEOS fassungslos über neueste Enthüllungen zur GemNova!

Wie heute die Tiroler Tageszeitung aufgedeckt hat, gab es offensichtlich Bevorteilungen seitens des Finanzamts und der österreichischen Gebietskrankenkasse gegenüber der GemNova.

NEOS fassungslos über neueste Enthüllungen zur GemNova!

Melde dich für unseren Newsletter an!