ÖH-Koalition aus AktionsGemeinschaft & JUNOS fixiert

Fokus auf konstruktive und professionelle Zusammenarbeit, starke hochschulpolitische Interessenvertretung und fortschrittliche Projekte im Sinne der Studierenden.

15. Juni 2021

Knapp 4 Wochen sind seit der ÖH-Wahl vergangen. Nach zahlreichen Gesprächen zwischen allen Fraktionen, in denen inhaltliche Punkte und potentielle Projekte besprochen wurden, sind die ÖH-Fraktionen AktionsGemeinschaft und JUNOS übereingekommen: In der nächsten Funktionsperiode der ÖH Uni Innsbruck werden AG und JUNOS gemeinsam die Agenden der HochschülerInnenschaft leiten. Von 19 Mandaten der ÖH Innsbruck kommen die AG (8 Mandate) und die JUNOS (2 Mandate) zusammen auf 10 und somit auf die notwendige Mehrheit. Im ÖH-Vorsitzteam wird Johann Katzlinger (AG) weiterhin ÖH-Vorsitzender bleiben, neu dazu kommt Lukas Schobesberger (JUNOS) als 1. Stellvertreter. 

Konstruktive Zusammenarbeit und professionelle Interessenvertretung

Die beiden Fraktionsvorsitzenden sind glücklich, eine konstruktive Lösung gefunden zu haben. Der amtierende ÖH-Vorsitzende Johann Katzlinger (AG) meinte: “Schlussendlich haben wir uns nach einigen Gesprächen aufgrund der inhaltlichen Nähe und einem guten persönlichen und professionellen Übereinkommen für diese Variante entschieden. Die AG freut sich auf eine gute Zusammenarbeit und auf spannende Vorschläge und innovative Ideen von den JUNOS Studierenden!”

JUNOS-Spitzenkandidat Lukas Schobesberger stimmt dem zu: “Uns beiden ist eine realistische Arbeit an hochschulpolitischen Themen und Projekten wichtig und sehen die bevorstehende Koalition klar als die zielführendste und konstruktivste Variante.”

Unsachliche Reaktion der Opposition und deren Mutterparteien im Landtag

Die unkonstruktiven Angriffe der Oppositionsfraktionen als Reaktion auf die Koalition enttäuschen JUNOS und AG. "Es ist schade, dass offensichtlich keine konstruktive Zusammenarbeit aller Fraktionen möglich ist, sondern wiederum ideologische Grabenkämpfe gestartet werden", sind sich Schobesberger und Katzlinger einig. Besonders die unsachliche Aussendung von Grünen-Politikerin Stephanie Jicha ist aufgrund ihres Amtes als Stv. Landtagspräsidentin und der Vermischung von Landespolitik und Studierendenvertretung bedenklich.

Wichtige Aufgaben, die rasch angegangen werden

Die beiden Fraktionen AG und JUNOS zeichnet eine professionelle Arbeitsweise aus, dementsprechend rasch wolle man an die Arbeit gehen: “In den ersten Monaten der Amtsperiode werden wir der Uni bei ihrer Rückkehr zu mehr Präsenz viele Inputs geben, um auch die positiven Erkenntnisse aus den Corona Semestern dauerhaft beizubehalten.”, so Schobesberger.

“Wir sind in die Wahl gegangen, um Verantwortung zu übernehmen. Natürlich ist es nach 14 Jahren absoluter Mehrheit eine neue Situation für die AG, doch wir sehen viele Chancen in dem Arbeitsübereinkommen. Wir freuen uns, weiterhin in der ÖH erstklassige Projekte umzusetzen, tolle und nützliche Services zu bieten und eine verlässliche Interessenvertretung zu sein, die Studierenden im Studium effektiv weiterhilft. ”

Über die Sommermonate werde man einen innovativen Arbeitsplan erarbeiten, dessen Ziel ist, Studierenden im Alltag und im Studium so viel Mehrwert wie möglich zu bieten und wichtige hochschulpolitische Themen in den Vordergrund zu stellen. 

Am 24. Juni findet die konstituierende Sitzung der Universitätsvertretung statt, wo die Wahlen des neuen ÖH-Teams anstehen.