Tiroler landtag:

NEOS Erfolg im Landtag mit zwei dringlichen Anträgen zum Corona-Geschehen 

4. Februar 2021

Die Landesregierung hat gezeigt, dass ihr die Tiroler_innen und ihre Gesundheit ein wichtiges Anliegen sind und unsere Anträge unterstützt!“ zeigt sich NEOS-Landtagsabgeordneter Andreas Leitgeb erfreut.  

Optimierung des Corona-Abwassermonitoring

Das SARS-CoV-2 Abwassermonitoring des Landes Tirol steht im Regelbetrieb. An 43 Standorten lässt man regelmäßig Proben entnehmen, um im Abwasser nach dem Corona-Virus zu suchen. Durch das Sammeln und Analysieren von Abwasserproben, lässt sich feststellen, ob und in welchem Ausmaß Menschen im Einzugsgebiet einer Messstelle mit dem Virus infiziert sind. NEOS-Landtagsabgeordneter Andreas Leitgeb konnte nun mittels dringlichem Antrag sicherstellen, dass die Messungen intensiviert und ausgeweitet werden können, denn: „Mittels verbessertem Monitoring, werden Mutationen früher erkannt und neue Clusterbildungen schneller eingegrenzt.“

Die NEOS fordern, dass die Messungen auch in Gemeinden oder Stadtteilen stattfinden und Proben häufiger entnommen werden. Im zweiten Schritt wollte Leitgeb, dass die Erhebungen des Monitorings künftig auf dem Covid-19-Dashboard der Landes-Einsatzleitung ersichtlich sein. Auch hier wird die Landesregierung eine Prüfung veranlassen.

NEOS für detailliertes Impf-Dashbord für Tirol

Mit dem Covid-19 Dashboard kann das Infektionsgeschehen im Land bereits übersichtlich abgebildet und von der Öffentlichkeit eingesehen werden. Die Tiroler NEOS forderten im Zuge der heutigen Debatte mittels Dringlichkeitsantrag, dass dieses Tool nun ausgeweitet wird und auch den aktuellen Impffortschritt im Land darstellt:  Die Zahl der bereits geimpften Menschen soll angezeigt werden, ebenso wie viele Personen für eine künftige CoV-2-Impfung vorgemerkt sind. Eine weitere Kategorisierung nach Risikopatient_innen oder Alten- und Pflegeheimmitarbeitern und –Bewohnern sollen die Tiroler Bürger_innen über den Fortschritt informieren, so Andreas Leitgeb: „Das Tool könnte der teils hohen Skepsis und vor allem der Intransparenz beim Thema Impfen gegenwirken.“ Auch dieses Ansinnen wird nun von der Landesregierung mitgetragen. (ME)