NEOS fordern:

Glaubwürdigkeit Tirols nach Imageschaden wieder herstellen! 

1. Oktober 2020

Vor einem Imageschaden und Vertrauensverlust, wie ihn heute die bayrische Landtagspräsidentin Ilse Aigner Tirol attestiert, haben die Tiroler NEOS schon seit Beginn der Krise gewarnt: „Landeshauptmann Günther Platter ist mit den Vorfällen rund um Ischgl höchst unprofessionell umgegangen“, resümiert heute NEOS-Klubobmann Dominik Oberhofer: „Die Augen der Welt waren und sind auf Tirol und im speziellen auf Ischgl gerichtet. Da hilft es nun mal nichts, ein „Alles-richtig-gemacht“-Mantra runter zu beten. Aigner sagt es Platter ins Gesicht: „Tirols Ruf ist noch immer beschädigt!“ Wenn Platter schon nicht auf die NEOS hört, dann sollte er zumindest seine Parteikollegin in Bayern ernst nehmen!“

Die Tiroler Volkspartei wäre gut beraten, wenn sie sich den Rat der NEOS öfter zu Herzen nehmen würde, fasst Dominik Oberhofer zusammen: „Wir haben im Landtag Dr. Geisler als Vorsitzenden der Expertenkommission verhindert  – wie sich jetzt herausstellt zurecht. Nicht, weil wir ihm mangelnde Objektivität unterstellt hätte, sondern weil die Augen der Welt auf die Vorgänge rund um die Causa Ischgl gerichtet sind und man mit Geisler die hohen Erwartungen wohl nicht erfüllen hätte können.“

Jetzt gilt es, so Dominik Oberhofer „die Glaubwürdigkeit Tirols wiederherzustellen! Das kann nur durch vollste Transparenz, Offenheit und Konsequenzen passieren.“ Der pinke Klubchef mahnt abschließend: „Die ÖVP muss sich von diesem provinziellen, unprofessionellen Lokal-Patriotismus verabschieden und darf sich beim kommenden Landtag nicht wieder reflexartig in ihr „Alles-richtig-gemacht“-Mantra begeben!“ (ER)

Foto: © NEOS / Abdruck honorarfrei