NEOS Innsbruck:

NEOS wollen Wind auf die Straßen bringen

16. September 2022

Franziska Schumi: „Wir wollen den öffentlichen Verkehr energieautonom machen“

Zum Auftakt der nachhaltigen Mobilitätswoche in Innsbruck präsentierten die NEOS-Bezirksspitzenkandidaten Franziska Schumi und Lukas Schobesberger innovative Ideen für einen energieautonom öffentlichen Verkehr in der Landeshauptstadt. „Wir wollen den Wind auf die Straßen bringen“, eröffnet die pinke Kandidatin Schumi und führt weiter aus: „NEOS waren die ersten, die das Thema Windenergie im Landtag forciert haben. Und wir haben nun versucht zu eruieren, was dies für Innsbruck bedeuten könnte. Es wird wenig überraschen, dass der ideale, von Expertenseite bestätigte Standort für ein Windrad der Patscherkofel ist. Dort in der Nähe des Sendemastens gibt es ideale Bedingungen zur Energiegewinnung. Ein Windrad mit einer Höhe von 65 Meter – bis zur Narbe – könnte 1.000 Haushalte mit Strom versorgen. Im Vergleich dazu liefert der Solarpark in Jenbach nur halb so viel Strom. Das heißt,  in Innsbruck würden wir 16.000 Quadratmeter für dieselbe Menge benötigen und wir sind uns einige, außer auf den Dächern haben wir diese Fläche nicht.

Die Überlegungen der NEOS gehen allerdings weiter. Die Pinken möchten mit der gewonnenen Energie in Zukunft den öffentlichen Verkehr in Innsbruck energieautonom gestalten. „Der Plan, bis 2035 alle Busse auf Elektro umzustellen, ist zwar lobenswert, aber unserer Ansicht nach nicht zu Ende gedacht. Wenn man also hier diese beiden Themen in Verbindung setzt, würden sich neue Möglichkeiten ergeben. Auch die von uns forcierte Stadtseilbahn vom Sillpark über Igls zum Patscherkofel könnte in diesem Konzept problemlos Platz finden. Der Verkehr in Innsbruck wäre dann nicht nur emissionsfrei, sondern auch autonom. Wir bringen damit den Wind auf die Straße. Und das werden die Innsbrucker_Innen dann am Ende nicht nur in den besseren Verbindungen und einer abgasfreieren Innenstadt merken, sondern auch bei den Ticketpreisen der Öffis“, erklärt Schumi.

Die Innsbrucker Spitzenkandidatin präsentierte auch die klaren Vorteile: Es gibt bereits Zufahren sowie Anschlüsse am Patscherkofel. Für Windräder spricht auch eine schnelle Errichtung inklusive Planung und Produktion beträgt diese 1 Jahr. Die Windräder sind mittlerweile Smart (bei zu starkem Wind, Zugvögel usw.).