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NEOS zu Euregio Treffen in Matrei am Brenner: „Elefant im Raum wird gekonnt ignoriert“

„Heute war LH Mattle ausnahmsweise nicht als Privatperson, sondern als Präsident der Euregio im Wipptal beim Treffen der Euregio-Spitzen mit seinen Amtskollegen Kompatscher und Fugatti. Eigentlich hätte man sich erwarten müssen, dass nach den letzten Wochen das Thema Transit die Hauptrolle spielen wird. Stattdessen wird in der öffentlichen Aussendung des Landes eine Absichtserklärung für die Tour of the Alps medienwirksam unterschrieben und eine Wanderfahne für das Museumsjahr übergeben. Der politische Elefant im Raum wird bei dem Wohlfühltermin gekonnt ignoriert“, so NEOS LA und Europasprecherin Susanna Rieldlsperger.

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Damit bestätigt sich für Riedlsperger einmal mehr das, was die Tiroler NEOS schon seit Jahren kritisieren. „Die Euregio taugt für schöne Fotos, landesübliche Empfänge und gegenseitiges Schulterklopfen. Aber wenn es politisch heikel wird, kocht jeder sein eigenes Süppchen und nach Außen hin wird die heile Welt vorgespielt. Doch genau dafür sollte die Euregio auch da sein: um echte politische Nüsse zu knacken. Das vermissen wir aber leider immer wieder aufs Neue“, so Riedlsperger. Die NEOS erwarten sich von Mattle klare Ansagen innerhalb der Euregio: „Zuhause in Tirol richtet er mutige Botschaften nach Wien, Brüssel, Berlin und Rom aber innerhalb der Euregio lächelt er alle Probleme lieber weg, anstatt auch dort auf den Tisch zu hauen.“

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