NEOS verurteilen NS- Vorfälle im Zillertal scharf: „Grenzen des Sagbaren werden immer weiter verschoben“
Schockiert reagiert NEOS Klubobfrau und Landessprecherin Birgit Obermüller auf die jüngsten Vorfälle in der Zillertalbahn und den darauf folgenden Kommentaren in den Sozialen Medien: „Es ist erschreckend, dass NS-Verherrlichung immer weiter salonfähig wird. Gerade junge Menschen haben oft jegliches Gespür dafür verloren, ab wann Grenzen überschritten werden.“

Obermüller sieht auch den aktuellen Diskurs in Sozialen Medien als einen der Gründe: „Die Grenzen des Sagbaren werden immer weiter verschoben. Aussagen, für die man sich früher noch zutiefst geschämt hätte, werden jetzt in aller Öffentlichkeit getätigt und man bekommt dafür sogar noch Applaus aus einer bestimmten Ecke. Hier muss man als Politik und als Zivilgesellschaft klare Kante zeigen. Die Täter aus dem Video gehören jedenfalls ausgeforscht und nach dem NS-Verbotsgesetz bestraft.“ Ganz aus der Verantwortung wollen auch die NEOS die FPÖ nicht lassen: „Wer mit radikalen Aussagen die Bevölkerung spaltet und auf Social Media versucht, mit vermeintlich ‚lustigen‘ Videos und Memes Rassismus und Hetze zu verharmlosen, muss sich nach derartigen Vorfällen selbst hinterfragen. Die FPÖ flüchtet sich aber bei Kritik in ihren Praktiken lieber in die Opferrolle und wittert eine ideologische Kampagne gegen sich.“
NEOS fordern Prävention und Aufklärung
„Vor allem junge Menschen verlieren oft immer mehr den Bezug zu den grausamen Verbrechen des Nationalsozialismus und sind dadurch empfänglich für eine Verharmlosung von diesen. Es braucht daher neben einem konsequenten und harten Vorgehen gegen solche Äußerungen auch mehr Aufklärung und Präventionsarbeit“, ist Obermüller überzeugt.



