
Obermüller: „Gästeangebote sind legitim. Aber wer die Akzeptanz des Tourismus erhalten will, muss auch die heimische Bevölkerung im Blick haben.“
Verwundert zeigt sich NEOS Landessprecherin und Klubobfrau Birgit Obermüller über die Einladungspolitik der Tiroler Volkspartei für ihren Parteitag am Wochenende.

„Dass mit dem Bayrischen Ministerpräsidenten Söder ausgerechnet jener Politiker als Ehrengast eingeladen wird, der damals Italiens Klage gegen die Tiroler Transitmaßnahmen unterstützt hat, ist schon bemerkenswert. Man merkt, dass sich bei Mattle langsam die Verzweiflung breit macht. Für seine Inszenierung als starke, unabhängige Volkspartei ist ihm mittlerweile jedes Mittel recht.“ Obermüller verweist in diesem Zuge auch auf Aussagen von Söder aus vergangenen Jahren, als er als Reaktion auf die Abfahrverbote von einem Skiurlaub in Tirol abriet. „Und so jemand steht jetzt als Ehrengast und Vorbild auf der Bühne der ÖVP. Es würde mich nicht wundern, wenn plötzlich auch noch Salvini auftauchen würde und zu dritt gegen Brüssel, Wien, Rom und Berlin gewettert wird“, meint Obermüller.
Wahlkampf lähmt Tirol
„Mattle betont zwar immer, bis zum letzten Tag der Legislaturperiode arbeiten zu wollen, aber davon ist nicht mehr viel zu sehen. Die Tiroler ÖVP ist damit beschäftigt, sich von der Bundespartei loszusagen und eigene Grundsatzprogramme zu verfassen, obwohl man eigentlich noch ein Regierungsprogramm zum Abarbeiten hätte. Die Verantwortung für den Stillstand im Land wird wieder einmal überall anders gesucht, nur nicht im Landhaus“, so Obermüller.

Obermüller: „Gästeangebote sind legitim. Aber wer die Akzeptanz des Tourismus erhalten will, muss auch die heimische Bevölkerung im Blick haben.“

NEOS Tirol zu Impfstoffengpässen: „Gratisimpfungen müssen auch tatsächlich verfügbar sein!“

NEOS Plenarvorschau für November-Landtag: Kinderbetreuung und Bürokratieabbau im Fokus