
Obermüller: „Gästeangebote sind legitim. Aber wer die Akzeptanz des Tourismus erhalten will, muss auch die heimische Bevölkerung im Blick haben.“
NEOS-Verkehrssprecher: „Flughafen Innsbruck schreibt Millionengewinne. Land Tirol soll auf mögliche Gewinnausschüttungen verzichten.“

Mit Kritik reagiert NEOS-Verkehrssprecher Dominik Oberhofer auf die Forderung von Landeshauptmann Anton Mattle, die österreichische Flugabgabe vollständig abzuschaffen. Während auf Bundesebene bereits über eine mögliche Senkung verhandelt wird, vermisst Oberhofer konkrete Vorschläge aus Tirol.
„Die internationale Erreichbarkeit Österreichs ist für unsere Wirtschaft und den Tourismus entscheidend. Deshalb reden wir im Bund bereits über eine Senkung der Flugabgabe. Aber Anton Mattle macht es sich zu einfach: In Wien die Abschaffung einer Steuer fordern, während man die eigenen Möglichkeiten in Tirol völlig ausblendet. So funktioniert verantwortungsvolle Standortpolitik nicht“, kritisiert Oberhofer.
Millionengewinn am Flughafen Innsbruck
Der Flughafen Innsbruck hat im Geschäftsjahr 2025 einen Vorsteuergewinn von 7,7 Millionen Euro erwirtschaftet. Das Land Tirol hält 24,5 Prozent an der Flughafengesellschaft und kann als Miteigentümer von möglichen Gewinnausschüttungen profitieren. Oberhofer fordert daher, offenzulegen, welche Dividenden das Land in den vergangenen Jahren erhalten hat.
„Der Flughafen Innsbruck schreibt Millionengewinne und das Land Tirol sitzt als Eigentümer mit am Tisch. Wenn Mattle die Wettbewerbsfähigkeit des Flughafens so am Herzen liegt, dann soll er auf mögliche Gewinnausschüttungen verzichten und das Geld im Unternehmen belassen. Das wäre ein konkreter Beitrag des Landes, statt immer nur Forderungen nach Wien zu schicken“, so Oberhofer.

Obermüller: „Gästeangebote sind legitim. Aber wer die Akzeptanz des Tourismus erhalten will, muss auch die heimische Bevölkerung im Blick haben.“

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