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Nach Missbrauchsskandal in SOS Kinderdörfer: Neben Aufklärung braucht es auch Konsequenzen

„Dass es nach den schockierenden Skandalen in den SOS-Kinderdörfern eine lückenlose Aufklärung braucht, ist für uns selbstverständlich. Wir haben dabei vollstes Vertrauen in die Vorsitzende der bereits eingesetzten Kommission, Irmgard Griss“, so NEOS Klubobfrau Birgit Obermüller.

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Trotzdem darf man nach den Vorfällen nicht einfach zur Tagesordnung übergehen. „Es braucht jetzt gesetzlich klar geregelte Standards, Schulungen für das Betreuungspersonal und Kontrollmechanismen. Daher bringen wir in der nächsten Landtagssitzung einen entsprechenden Dringlichkeitsantrag ein (siehe unten).

Zusätzlich braucht es verpflichtende Kinderschutzkonzepte und ein externes Monitoring für alle Sozialeinrichtungen, um derartige Missstände in Zukunft rechtzeitig zu erkennen“, so die Klubobfrau, die sich leider auch in ihrer Forderung aus dem Sommer, die Mittel der Kinder- und Jugendhilfe nicht zu kürzen, bestätigt sieht. „Diese schrecklichen Vorfälle müssen jetzt für Landesrätin Pawlata aber auch für Landeshauptmann Mattle ein eindeutiger Auftrag sein, die Mittel für die Kinder- und Jugendhilfe im nächsten Doppelbudget nicht zu kürzen, sondern sogar aufzustocken. Leider muss immer zuerst etwas passieren, bis bei den Verantwortlichen ein Umdenken stattfindet. Dass es im Landesbudget verschiedenste Posten gibt, an denen im Gegenzug zweifelsohne gespart werden kann, zeigen wir NEOS regelmäßig auf“, so Obermüller.

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