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NEOS fordern Transparenz statt Zahlenspiele – Gesamtrechnung muss auf den Tisch

Die Tiroler Landesregierung spricht von Milliarden-Einsparungen durch den Verzicht auf den MCI-Neubau. Doch zentrale Fragen bleiben unbeantwortet.

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„Wo bleiben endlich belastbare Zahlen zur geplanten Sanierung? Was hätte der MCI Neubau wirklich gekostet? Ich hoffe, dass auch der Tiroler Landtag und vor allem die Bevölkerung diese Lebenszyklusanalyse zu sehen bekommen. Mit welchen konkreten Zahlen hier gearbeitet wurde, würde uns sehr interessieren“ so NEOS-Landtagsabgeordnete Susanna Riedlsperger.

Die präsentierte 50-Jahres-Rechnung wirft mehr Fragen auf als sie beantwortet: „Noch nie wurden konkrete Sanierungskosten vorgelegt. Jetzt wird mit vagen Annahmen operiert und eine Kostenrechnung über ein halbes Jahrhundert präsentiert. Das hat wenig mit seriöser Politik zu tun.“

Für die NEOS ist klar: Wer mit Milliardenbeträgen argumentiert, muss auch volle Transparenz liefern. „Nicht einmal bei den Neubaukosten herrschte Einigkeit zwischen Land, Fachleuten und Totalunternehmer. Und nun soll eine einzige Rechnung über 50 Jahre die politische Kehrtwende rechtfertigen?“

Riedlsperger betont: „Transparenz ist keine Kür, sondern Pflicht. Solange weder die Analyse noch ein konkreter Sanierungsplan vorliegt, bleibt das Ganze eine politische Erzählung ohne Substanz.“

Die NEOS fordern die umgehende Veröffentlichung der gesamten Lebenszyklusanalyse sowie ein belastbares Sanierungskonzept, insbesondere einen Plan, wie die Alte Hauptpost saniert und adaptiert werden soll.

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