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NEOS zur Befragung von Rektorin Ückert und Vizerektor Tilg: In der Standortanalyse wird der Bock zum Gärtner gemacht

„Wenn für die Analyse der UMIT das erfolglose Rektorenteam befragt wird, verwundert es nicht groß, dass die UMIT so gut wegkommt. Die Validität des vorliegenden Papieres ist für mich damit verlorengegangen. Die Analyse liefert Argumente, die für eine Fortführung der UMIT sprechen. Lediglich das Profil müsse geschärft werden und das Land müsse eine Grundsatzentscheidung treffen, ob es eine Privatuniversität erhalten wolle oder nicht. Das haben wir vorher auch schon gewusst“, bedauert KO Birgit Obermüller das magere Ergebnis der Analyse.

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Hochschulstrategie für Tirol

Insgesamt tendiert Obermüller dazu, dass sich die Politik aus der gesamten Hochschulentwicklung in Tirol besser heraushalten soll uns sich auf die Teilnahme an Sitzungen beschränken soll. „In der Standortanalyse wird erwähnt, dass es Uneinigkeit darüber gibt, ob das Land Tirol mehr eingebunden werden soll oder nicht. Vertreter:innen der öffentlichen Einrichtungen und der Verwaltung sind dafür, Vertreter:innen der Hochschulen und der Unternehmer:innen sind eher dagegen. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass es immer sehr teuer wird und auch nicht immer gelingt, wenn Politiker:innen sich als Hochschulentwickler hervortun wollen. Mit der Tiroler Hochschulkonferenz gibt es bereits ein funktionierendes Austausch- und Kommunikationsgremium. Auch ich bin der Meinung, dass sich das Land hier besser zurückhalten soll. Überlassen wir die Weiterentwicklung Expert:innen und der Wissenschaft. Am Beispiel UMIT wird deutlich, dass die Politik Hochschulentwicklung nicht wirklich beherrscht und ins Blaue hineinentwickelt hat“, spricht Obermüller eine Empfehlung Richtung LRin Hagele aus.

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