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„Endlich handeln, statt Verantwortung abwälzen!“

Mit rund 2,5 Millionen LKW-Fahrten im letzten Jahr ist der Schwerverkehr am Brenner wieder auf Spitzenniveau. Verärgert über die jüngsten Aussagen von ÖVP-Nationalrat Hermann Gahr, der in diesen Zahlen einen Arbeitsauftrag an die Euregio sieht, zeigt sich NEOS Verkehrssprecher Andreas Leitgeb: „Es grenzt an Heuchelei, am Dieselprivileg, dass uns jedes Jahr eine halbe Million LKW beschert nicht rütteln und stattdessen die Euregio in die Pflicht nehmen zu wollen! Gahr sollte besser in den eigenen Reihen für die Abschaffung dieses Verkehrsmagneten eintreten!“

Bis die Bevölkerung von der Verlagerung auf die Schiene spürbar entlastet wird, muss die Verhinderung des Umwegtransits Priorität haben, so Landtagsabgeordneter Leitgeb: “Neben der Abschaffung des Dieselprivilegs und Kostenwahrheit auf der Straße, braucht es mehr LKW-Kontrollen und deutlich höhere Strafen bei Übertretungen! All diese Punkte lägen in der Verantwortung der hiesigen Regierung – worauf wartet man also?“

Zuspruch der NEOS zu Slot-System

„Langfristig können wir das Transitproblem aber nur gemeinsam lösen. Der Vorstoß aus Südtirol, ein Slot-System zu installieren, ist daher absolut zu begrüßen! So könnte der ungebrochene LKW-Transit reguliert und zudem etwa die unerträglichen Stehzeiten für die LKW-Fahrer minimiert werden!“ zeigt sich Leitgeb überzeugt von der Idee eines Permit-Systems für LKW und fordert, dass dieses möglichst bald in die Umsetzung kommt. „Die Bevölkerung braucht solche entlastenden Maßnahmen, am besten schon vorgestern und nicht erst in Jahren!“

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