Zum Inhalt springen

Mit Innovation und Kreativität gegen Gaffer!

Schaulustige behindern Rettungskräfte, Feuerwehr und Polizei bei deren Arbeit und gefährden dadurch Menschenleben. Statt nach einem Unglück Hilfe zu leisten wird viel zu oft die unschöne Szenerie bildlich und filmisch festgehalten. Gerade im Zeitalter von Social Media siegt trotz Strafe oft die Neugier und Sensationslust der Gaffer und wird das Smartphone gezückt.

Andreas Leitgeb 2018 (7) klein-3402x1700

Aus eigener Erfahrung weiß NEOS Verkehrssprecher und Verkehrspolizist Andreas Leitgeb um die Problematik: „Immer wieder kommt es zu Situationen, wo die Einsatzkräfte durch die Schaulustigen in ihrer Arbeit behindert oder sogar davon abgehalten werden! Wir wollen die Menschen wachrütteln und ihnen aufzeigen, dass ihr Verhalten schwerwiegende Konsequenzen haben kann!“

Abhilfe schaffen wollen die Tiroler NEOS mit einer Landtagsinitiative und der Forderung nach einem Pilotprojekt wie es aktuell bei den Berliner Johannitern getestet wird: An mehreren Fahrzeugen und der Ausrüstung der Einsatzkräfte wurde ein Design angebracht, in dessen Muster QR-Codes eingearbeitet sind. Richtet ein Schaulustiger nun seine Handykamera auf das Geschehen, wird der QR-Code erkannt, automatisch ein Link geöffnet und erscheint der Warnhinweis: "Stopp! Gaffen tötet! - Du behinderst Rettungskräfte und machst dich strafbar.“

Wir wollen damit unmittelbare Bewusstseinsbildung bei den Schaulustigen bewirken! Vielen mag nicht bewusst sein, dass sie Menschenleben gefährden, das soll sich ändern. Großes Lob an die Berliner Johanniter-Unfall-Hilfe für diesen kreativen Vorstoß!“ so Leitgeb abschließend. (ME)

Weitere interessante Artikel

ObermuellerBirgit05 www-1334x750
10.07.2026

NEOS zu Schließungsplänen der ÖGK: „Es braucht transparente Zahlen für ehrliche Diskussion“

Mehr dazu
166 - DSC02476-1825x1027
09.07.2026

NEOS zur Baulandmobilisierungsabgabe: „Viel Bürokratie, keine Wirkung“

Mehr dazu
58 - DSC09271-2738x1539
08.07.2026Mobilität

NEOS zu steigenden Transitzahlen am Brenner: „Jahrzehntelange Untätigkeit wird immer offensichtlicher“

Mehr dazu

Melde dich für unseren Newsletter an!