Zum Inhalt springen

„Tiroler Maßnahmen sind unverzichtbar, daran werden auch Proteste in Brüssel nichts ändern“

Für NEOS Landtagsabgeordneten Andreas Leitgeb verkennen die italienische Verkehrsministerin De Micheli und ihr deutscher Amtskollege Scheuer den europäischen Binnenmarkt, wenn sie die Tiroler Maßnahmen gegen den ausufernden LKW-Transitverkehr als Einschränkung und Diskriminierung sehen (siehe heutige APA Meldung). Im Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union (Art36 AEUV) sind Beschränkungen gerechtfertigt, wenn die Ordnung und Sicherheit zum Schutz der Gesundheit und des Lebens von Menschen, Tieren oder Pflanzen, sowie die Verkehrssicherheit gefährdet ist.

Leitgeb Europabrücke 2-4252x2125

An die Adresse der italienischen Handelskammern und Frächterverbände gerichtet: Wir NEOS stehen hinter der Bedeutung des freien Warenverkehrs, aber unter der Transitbelastung leide besonders die Tiroler Bevölkerung, so Leitgeb: „Die Gesundheit der transitgeplagten Bevölkerung darf uns keinesfalls egal sein!“. Einem von der bayerischen Verkehrsministerin Schreyer angedrohten EU-Vertragsverletzungsverfahren gegen Österreich sieht LA Andreas Leitgeb gelassen entgegen. Es geht um Lösungen, die sowohl die grundlegenden Lebensinteressen unserer Bevölkerung schützen, gleichzeitig aber auch den nötigen innereuropäischen Warenaustausch in fairer Art ermöglichen. Und solche Lösungen gibt es. „Das Problem liegt in der Unfähigkeit der Politik!“, schließt Leitgeb.

Weitere interessante Artikel

PK Schönberg 06377-4686x2636
03.09.2026

NEOS zu Modernisierung der Brenner-Autobahn: „Mautstellen müssen digitalisiert und alternative Trassenführungen geprüft werden“

Mehr dazu
ObermuellerBirgit10 www-2000x1124
30.08.2026

Obermüller: „Mattles Tiroler Weg ist ein politischer Hilfeschrei“

Mehr dazu
264 - DSC02527-1825x1027
27.08.2026Bildung

Rekord bei der Sommerschule – 5441 Kinder in Tirol profitieren

Mehr dazu

Melde dich für unseren Newsletter an!