Wildunfallprävention:

NEOS sorgen für mehr Verkehrssicherheit und weniger Tierleid

11. Oktober 2021

Alle 7 Minuten kommt es im Durchschnitt auf Österreichs Straßen zu Wildunfällen. Die Folge sind nicht nur verletzte und tote Tiere oder Sachschäden an Fahrzeugen, sondern auch verletzte oder gar getötete Büger_innen. „Vergleichsweise passieren in Tirol weniger derartige Unfälle, immerhin allerdings kommt es im Schnitt immer noch alle 5 Stunden zu einem Wildunfall“, weiß NEOS-Landtagsabgeordneter und Verkehrssprecher Andreas Leitgeb, selbst langjähriger Verkehrspolizist: „Seit 13 Jahren investiert Tirol deshalb in optische und akustische Wildwarngeräte. 2/3 der Kosten stemmt allerdings der Jägerverband.“

Die NEOS sehen hier unter anderem auch die Versicherungsunternehmen in der Pflicht: „Für die Verkehrssicherheit zu sorgen, ist Aufgabe der Politik“, so Leitgeb und hat nun mittels Antrag im Landtag erreicht, dass die Finanzierung der Warngeräte künftig breiter aufgestellt wird: „In Oberösterreich ist das bereits Gang und Gebe: Land und Versicherungsunternehmern teilen sich die Kosten.“ In der Landtagssitzung vergangene Woche haben die NEOS mit ihrer Initiative überzeugt: „Die Landesregierung wird die Finanzierung der Wildunfallprävention breiter aufstellen – eine Win-Win-Situation für alle“, so der pinke Abgeordnete abschließend: „Die Verkehrssicherheit wird erhöht und Tierleid gemindert. Die Ausgaben für den Jägerverband würden gesenkt und nicht zuletzt würden auch die Versicherungsunternehmen gewinnen, denn für jeden Unfall der verhindert wird, werden diese nicht zur Kostenübernahme herangezogen!“. (ME)