
NEOS fordern Transparenz statt Zahlenspiele – Gesamtrechnung muss auf den Tisch
Die Tiroler Landesregierung spricht von Milliarden-Einsparungen durch den Verzicht auf den MCI-Neubau. Doch zentrale Fragen bleiben unbeantwortet.
Sanierung oder Neubau, Umweltvertäglichkeitsprüfung oder nicht, Brücke oder Tunnel – die morgen beginnenden Verhandlungen am Bundesverwaltungsgericht sollen Klarheit in Sachen Lueg schaffen. „Denn die jahrelangen Streitigkeiten zwischen Asfinag und Politik und das ewige Hinhalten der lärmgeplagten Bevölkerung müssen ein Ende finden!“ fordert NEOS Verkehrssprecher Andreas Leitgeb.
Der neuerlichen Kritik eines Expertengremiums an der Vergleichsanalyse von Prof. Bergmeister, die bindend hätte sein sollen und die Brückenvariante vorsieht, schließt sich Leitgeb an: „Ohne die Expertise der Verfasser in Frage stellen zu wollen, aber das Gutachten ist quasi ergebnisoffen formuliert. Die Variablen, wie Kosten und Umwelt, können willkürlich gewichtet werden und damit das Ergebnis der Studie nach Belieben drehen!“
Abschließend bekundet Landtagsabgeordneter Leitgeb einmal mehr: „Wir NEOS setzen uns weiterhin für die verkehrsgeplagte Bevölkerung ein! Für uns kann daher nur die Tunnelvariante den Wipptalerinnen und Wipptalern langfristig echte Entlastung bringen!“ (ME)
NEOS fordern Transparenz statt Zahlenspiele – Gesamtrechnung muss auf den Tisch
Die Tiroler Landesregierung spricht von Milliarden-Einsparungen durch den Verzicht auf den MCI-Neubau. Doch zentrale Fragen bleiben unbeantwortet.
NEOS zu Vergabe in Umhausen: „Verflechtungen wie diese zerstören das Vertrauen der Bürger:innen"
„Wenn ein Anwalt das Verfahren leitet, seine eigenen Mitarbeiter in die Jury setzt und der Bürgermeister dann auch noch Aufsichtsratsvorsitzender beim ausgewählten Anbieter ist, ist das ein Paradebeispiel für die Verfilzung in Tirol“, kritisiert LA Susanna Riedlsperger. Die umstrittene Vergabe des Projekts „Haus der Kinder“ in Umhausen zeigt für die NEOS einmal mehr: Es braucht dringend Transparenz und klare Spielregeln für alle.
Oberhofer zu Ökoaufschlag bei Landegebühren: „Umso weniger schmutzige Flieger, desto besser für Innsbruck“
Bekanntlich ist NEOS-Verkehrssprecher Dominik Oberhofer kein großer Flughafenfan: „Umso weniger Flieger Innsbruck anfliegen, letztlich umso besser. Dass Tirol aber wirtschaftlich vom Flughafen massiv profitiert, liegt für die NEOS auf der Hand – ganz abgesehen davon, dass der Flughafen hervorragend gemanagt ist.“