Sie begrüßt das Vorhaben der Landesregierung, diese nun schrittweise einführen zu wollen. Die Bildungssprecherin der Tiroler NEOS kritisierte stets den besonders hohen Beitrag in der Höhe von 628 Euro für einen ganztägigen Krippenplatz in ihrer Heimatstadt Kufstein. Seit 1. Juni 2024 wurde dieser Betrag dort endlich halbiert. Der Bürgermeister begründete die Halbierung mit einer höheren Landesförderung. Auf Nachfrage beim Land wurde diese für Obermüller aber nicht sichtbar. Sie wird diesbezüglich daher zudem als Gemeinderätin eine Anfrage im Kufsteiner Gemeinderat einbringen, um Transparenz zu schaffen. „Mir kam es immer ungerecht vor, warum Eltern in Schwaz und Zams ein kostenfreies Angebot nützen können, und andere Eltern Länge mal Breite zahlen müssen! Schlussendlich ist das auch ein Standortnachteil, aber in erster Linie ein Nachteil für Kinder und ihre Familien!“
Laut Obermüller müssen Schwaz und Zams nun diese Entscheidung mittragen und ihre Gratisangebote aufgeben - im Sinne eines einheitlichen Vorgehens in Tirol. „Uns wäre auch lieber, die Kinderbetreuung wäre in ganz Tirol überhaupt gratis. Das ist derzeit aufgrund der klammen Gemeinde- und Landeskassen leider nicht möglich“, bedauert die Klubobfrau der NEOS.