Faktum ist, dass dem Standort Tirol hoch qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fehlen. Das MCI ist eine international renommierte Hochschule, die nicht nur den einheimischen Studierenden hervorragende Perspektiven bietet, sondern auch internationale Studenten nach Tirol bringt, die später hier arbeiten, gründen und viele Steuern und Abgaben erwirtschaften. Der Wirtschaftsstandort Tirol braucht das MCI dringend und der Neubau müsste schon längst stehen“, erklärt der pinke Landessprecher.
Im Gegensatz zu Abwerzger sieht Oberhofer in der nun angekündigten Zusammenarbeit mit der Bundesimmobiliengesellschaft keine Nebelgranate, sondern eine Lösung, um das MCI schnell und kostensparend zu bauen. „Persönlich habe ich den Eindruck, dass der Kollege Abwerzger sich noch nie mit dem MCI-Neubau beschäftigt hat und bei der Causa selbst nicht den Überblick hat. Das Sommerloch musste nun für eine Schlagzeile herhalten. Dass er damit jedoch der Marke MCI und dem Standort Tirol massiv schadet, nimmt er offensichtlich gerne in Kauf. Populismus, wie man ihn von der FPÖ leider gewohnt ist“, urteilt Oberhofer abschließend.