Obermüller zu Armutsbericht und Teuerung in Tirol: „Arm trotz Arbeit und die Landesregierung schaut tatenlos zu"
„Wer 40 Stunden die Woche arbeitet und sich am Monatsende trotzdem nichts leisten kann, den lässt diese Landesregierung im Stich. Das Problem ist strukturell, nicht vorübergehend. Wir haben die höchsten Lebenserhaltungskosten, vor allem beim Wohnen und gleichzeitig eines des niedrigsten Lohnniveaus. Und das nicht erst seit Kurzem", so NEOS-Landessprecherin Birgit Obermüller.

Als 2022 die Teuerung voll durchschlug, reagierte die Landesregierung medienwirksam mit einem Anti-Teuerungsrat. „Dieser tagte in einem Jahr fünf mal. Die Mitglieder selbst empfahlen danach, das Gremium in eine laufende Arbeitsgruppe mit Sozialpartnern und wissenschaftlicher Begleitung zu überführen. Was seither daraus geworden ist, weiß niemand. Jetzt klopft man sich selbst auf die Schulter, dass der Armutsbericht gar nicht mal so schlecht für Tirol ausfällt. Das Mittelfeld ist der Landesregierung gut genug. Dabei sollte die Landesregierung vor allem dafür sorgen, dass gerade die, die arbeiten nicht auf der Strecke bleiben“, meint Obermüller.
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