Obermüller nach ASFINAG-Präsentation in Verkehrsausschuss: „Mautstelle Schönberg bleibt überdimensioniert“
Die Verantwortlichen der ASFINAG machten bei der heutigen Präsentation im Verkehrsausschuss klar, dass die neue Mautstelle in Schönberg nicht vollkommen digital werden wird.

„Für mich ist das nicht nachvollziehbar. Die Mautstelle bleibt mit ihren 19 Spuren auch nach dem Neubau überdimensioniert. Anstatt die Mautstelle zukunftsfit zu machen, kommen lediglich 2 Free-Flow Spuren hinzu. Als Begründung nennt die ASFINAG, dass 30% der Kund:innen noch nicht so weit seien, während es in vielen anderen Ländern Europa problemlos funktioniert“, ist NEOS Klubobfrau Birgit Obermüller verwundert, dass sich die ASFINAG so gegen ein modernes Mautsystem stellt. „Dadurch bleibt die Mautstelle defacto gleich groß wie bisher und durch die zahlreichen teilweise analogen Spuren bleibt die Staugefahr weiterhin groß“, so Obermüller.
Obermüller führt noch einen weiteren Aspekt ins Treffen: „Wenn die ASFINAG jetzt Millionen in eine neue Mautstelle investiert, dann ist auch klar, dass es in Zukunft keine alternative Trassenführung inklusive Tunnel in Schönberg geben wird. Eine solche Lösung würde nämlich auch eine Verlegung der Mautstelle beinhalten. Der Autobahnbetreiber wird kaum jetzt ein Millionenprojekt umsetzen, um dann ein weiteres voranzutreiben, das das erste konterkariert. Wenn die ASFINAG keine Tunnellösung in Schönberg plant, dann soll sie das einfach sagen, anstatt der Bevölkerung Sand in die Augen zu streuen.“
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