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NEOS zu fehlendem Augenarzt in Landeck: „Hagele und ÖGK gefordert“

Die Freude über einen Augenarzt in Landeck währte nur kurz. Nach etwas mehr als einem Jahr steht das Oberland wieder vor einer Versorgungslücke.

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„Wir NEOS haben deshalb bereits letzte Woche einen Dringlichkeitsantrag für die kommende Landtagssitzung eingebracht, um die zuständige Gesundheitslandesrätin noch einmal in die Pflicht zu nehmen, um mit der ÖGK Gespräche zu führen, dieses Dilemma zu beenden. Dass sich die Nachbesetzung der Stelle als schwierig erweisen wird, zeigt der Umstand, dass bereits die erste Suche nach einem Kassenarzt sehr lange dauerte. Bis dahin müssen Patienten aus Landeck nach Imst ausweichen. Doch auch dort stößt die Augenarzt-Praxis bereits jetzt an ihre Grenzen. Solange die ÖGK nicht bereit ist, das volle Honorar für Patient:innen auch außerhalb der festgesetzten Limitierung zu zahlen, zahlt es sich für einen Kassenarzt nicht aus, sich zu vergrößern und einen zweiten Arzt einzustellen“, so NEOS Klubobfrau Birgit Obermüller. Für sie zeigt der Fall einmal mehr, dass es dringend Reformen benötigt, um den Mangel an Kassenärzten, egal in welcher Sparte, endlich entgegenzutreten. „Die Politik muss gegenüber der ÖGK entschiedener auftreten, um mit ihr gemeinsam diese Reformen anzugehen“, so Obermüller abschließend.

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