NEOS zu Hakenkreuzen auf Gewehren der Schützen: „Einsicht kommt reichlich spät“
Es ist schon verwunderlich, dass es zuerst ein drohendes Gerichtsverfahren in Deutschland und eine breite mediale Berichterstattung brauchte, bis der Tiroler Schützenbund den Kompanien jetzt dazu rät, Hakenkreuze auf den Gewehren zu entfernen.

“Dass es sich dabei lediglich um ein Prüfzeichen und nicht um ein politisches Symbol handle, ist eine sehr fragwürdige Ausrede. Wie kann man jahrelang mit einem Hakenkreuz auf seiner Waffe ausrücken und sich nichts dabei denken? Wenn diese Waffen einen historischen Wert haben, dann gehören sie in ein Museum“, so NEOS Klubobfrau Birgit Obermüller. Sie sieht aber auch etwas Positives in der Causa: „Wenn sich die Tiroler Schützen jetzt noch intensiver mit ihrer Geschichte aber auch ihrer Rolle in der Zukunft auseinandersetzen wollen, dann überdenken sie vielleicht auch noch einmal ihren Umgang mit Frauen am Gewehr in den eigenen Reihen.“



