
NEOS zu MCI Sanierung: „Sturheit der Landesregierung kostet Steuerzahler Millionen“
NEOS Tirol kritisieren Mattles geplante „Tirol-Mitgliedschaft“ und bekennen sich klar zu gemeinsamer Verantwortung.

„Wie sollen die Menschen einer Partei vertrauen, die offenbar selbst nicht mehr zu ihrer Bundespartei stehen will?“, fragt NEOS-Landessprecherin und Klubobfrau Birgit Obermüller angesichts der Pläne von Landeshauptmann Anton Mattle, eine ausschließliche Mitgliedschaft bei der Tiroler ÖVP zu ermöglichen. „Mattle möchte das Vertrauen der Menschen gewinnen, indem er zur eigenen Partei auf Distanz geht. Das ist ein bemerkenswertes Verständnis von Glaubwürdigkeit.“
Für Obermüller ist klar: „Wer Verantwortung übernimmt, muss auch dann dazu stehen, wenn es schwierig wird. Eine neue Mitgliedschaftskategorie löst kein einziges Problem in Tirol. Sie erweckt lediglich den Eindruck, dass sich die ÖVP vor der nächsten Wahl selbst aus dem Weg gehen möchte.“
Die NEOS Tirol bekennen sich hingegen ausdrücklich zu ihrer Bundespartei: „Wir stehen zu 100 Prozent zu unseren NEOS auf Bundesebene. Wir wissen, wie anspruchsvoll die Arbeit in einer Dreierkoalition ist. Drei Parteien bringen unterschiedliche Positionen mit. Da braucht es Kompromissbereitschaft, Ausdauer und den Willen, gemeinsam etwas weiterzubringen. Nicht jeder Kompromiss löst Begeisterung aus. Aber Politik muss auch unter schwierigen Bedingungen handlungsfähig bleiben.“
Genau dafür stehen die NEOS, betont Obermüller: „Mit uns ist ein Staat zu machen. Wir sind bereit, Verantwortung zu übernehmen und schwierige Entscheidungen mitzutragen. Dieses Versprechen gilt im Bund genauso wie in Tirol. Glaubwürdigkeit entsteht, wenn man Haltung zeigt, gerade bei Gegenwind.“

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