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NEOS zu Tiroler Gesundheitssystem: „Stillstand auf Kosten der Patient:innen“

„Die Fusion der Gebietskrankenkassen zur ÖGK hat lediglich dazu geführt, dass Gelder vom Westen in den Osten verschoben wurden. Einsparungen in den Verwaltungsstrukturen hat es hingehen keine gegeben. Auch von einer österreichweit einheitlichen Vergütung sind wir weit entfernt. Es ist zwar lobenswert, dass LH Mattle und AK-Präsident Zangerl den Status Quo kritisieren, aber wirklich vom Fleck kommen wir in Tirol damit nicht“, so NEOS Klubobfrau Birgit Obermüller.

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Ähnlich sieht es auch der Facharzt für Allgemein- und Familienmedizin, Dr. Marc-André Leitgeb-Mayer: „Nach Einführung der Primärversorgungszentren unterscheiden sich die Honorare inzwischen sogar noch innerhalb der Bundesländer. Es ist zwar als positiv zu werten, dass neue Möglichkeiten der ärztlichen Zusammenarbeit geschaffen werden, jedoch wäre eine nachhaltige Stärkung der bestehenden kassenärztlichem Strukturen kurzfristiger umsetzbar, nachhaltiger und kostengünstiger. Das reine Erzwingen von PVE ist eine Art von Aktionismus, der von den bestehenden schwerwiegenden strukturellen Problemen im öffentlichen Tiroler Gesundheitssystem abzulenken versucht.“ Eine Vereinigung der Tiroler Spitäler unter einem Dach sehen die NEOS als sinnvollen Schritt, um Synergien zu schaffen und vorhandene Kapazitäten effektiver zu nutzen.

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