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NEOS und UNOS zu Gehaltserhöhung von WK-Präsidentin Thaler: „Absolut falsches Signal zur falschen Zeit“

„Während in diesen herausfordernden Zeiten die Tiroler Unternehmen vielfach ums Überleben kämpfen, erhöht sich die Präsidentin der Wirtschaftskammer das Gehalt um satte 49%. Das ist das absolut falsche Zeichen zur falschen Zeit!“

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„Noch dazu, da die Einnahmen der Kammer ja nicht auf ihre gute Arbeit zurückzuführen sind, sondern aus den Pflichtbeiträgen der Unternehmerinnen und Unternehmer resultieren. Unabhängig davon, ob die Leistung der Wirtschaftskammer passt oder nicht oder die Zwangsmitglieder mit der Arbeit zufrieden sind. Dieses Vorgehen zeigt nur, dass die Funktionäre der WK schon lange den Bezug zur Realität verloren haben“, ärgert sich NEOS-Klubobfrau Birgit Obermüller über die selbstverordnete Gehaltserhöhung von Barbara Thaler. 

 

UNOS stimmten als einzige Fraktion Kammer-Budget nicht zu 

Shari Kuen, Landessprecherin der UNOS, der Wirtschaftsfraktion von NEOS, findet ebenfalls deutliche Worte: „Vor kurzem wurden uns die Ergebnisse einer Mitgliederumfrage der Tiroler Wirtschaftskammer präsentiert – mit einem ernüchternden Ergebnis: Ein großer Teil der Unternehmerinnen und Unternehmer fühlt sich von der Kammer nicht mehr verstanden. Entscheidungen wie diese verstärken dieses Unverständnis völlig nachvollziehbar noch weiter. In Zeiten, in denen von der Regierung abwärts zu Sparsamkeit aufgerufen wird, die eigenen Gehälter massiv zu erhöhen, ist schlichtweg ein Schlag ins Gesicht der Unternehmer“, so Kuen. Ihre Fraktion war im gestrigen Tiroler Wirtschaftsparlament deshalb die einzige, die dem Budget nicht zugestimmt hat. 

Bei der Entscheidung über die Gehälter der Kammer-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter habe Kuen die Tiroler Vernunft vermisst: „Es ist unverständlich, dass es erst ein Machtwort aus Wien gebraucht hat, damit die Gehälter zumindest vorerst nicht über der Inflation angehoben werden.“ 

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