Zum Inhalt springen

NEOS fordern Erneuerung bei Besetzung der Bildungsdirektion

Mit 1. Juli ist Paul Gappmaier als neuer und alter Bildungsdirektor wiederbestellt worden. Am selben Tag wurden die anderen beiden Top-Positionen in der Bildungsdirektion neu ausgeschrieben.

TIROL 6J7A2657a-1330x748

Die Bewerbungsfrist endet am 1. August.  „Es bietet sich jetzt die Chance, die Weichen in Richtung Zukunft in der Tiroler Bildung zu stellen. Die beiden ausgeschriebenen Positionen, Leitung des Präsidialbereiches und Leitung des Pädagogischen Bereiches, waren neben dem Bildungsdirektor in Tirol ebenfalls männlich besetzt. Damit ist Tirol das einzige Bundesland, in dem im Führungstrio keine Frau zu finden ist. Und das, obwohl im Pflichtschulwesen der Lehrbereich weiblich dominiert ist. Das ändert sich hoffentlich mit der Neubesetzung“, so NEOS Landtagsabgeordnete Birgit Obermüller.

Obermüller sieht Hagele in der Verantwortung

„Der Bildungsbereich steht vor riesigen Herausforderungen, da braucht es neue Blickwinkel und eine echte Aufbruchsstimmung, um für die Zukunft optimal gerüstet zu sein. Ich sehe hier vor allem Bildungslandesrätin Cornelia Hagele in der Pflicht, dass sich für diese Position nicht nur altgediente Männer bewerben. Sie muss aktiv auf qualifizierte Frauen, die es im Bildungswesen zur Genüge gibt, zugehen und sie motivieren, sich zu bewerben, damit sich die Besetzungskommission auch wirklich zwischen den besten Köpfen des Landes entscheiden kann“, sieht Obermüller die Landesrätin in der Pflicht. „Ansonsten wird sich auch in den nächsten fünf Jahren in der Tiroler Bildungslandschaft nichts ändern,“ so Obermüller abschließend.

 

Weitere interessante Artikel

ObermuellerBirgit05 www-1334x750
10.07.2026

NEOS zu Schließungsplänen der ÖGK: „Es braucht transparente Zahlen für ehrliche Diskussion“

Mehr dazu
166 - DSC02476-1825x1027
09.07.2026

NEOS zur Baulandmobilisierungsabgabe: „Viel Bürokratie, keine Wirkung“

Mehr dazu
58 - DSC09271-2738x1539
08.07.2026Mobilität

NEOS zu steigenden Transitzahlen am Brenner: „Jahrzehntelange Untätigkeit wird immer offensichtlicher“

Mehr dazu

Melde dich für unseren Newsletter an!