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Mülltransporte auf der Straße müssen jedenfalls eingeschränkt werden

"Die Situation der Restabfallentsorgung Tirols darf nicht zu Lasten des Straßenverkehrs erfolgen", reagiert NEOS Verkehrssprecher Andreas Leitgeb auf den Bericht zum Abfallentsorgungsverband des Bezirkes Kufstein. Auch wenn der Abfall (Rest- und Sperrmüll) aus Tirol stammt, muss ein Transport zur Verbrennungsanlage nach Linz auf der Schiene erfolgen, Ziel- und Quellverkehr darf da kein Argument für Transporte auf der Straße sein.

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Wenn nun der Transport mit der Bahn wesentlich höhere und für die Gemeinden deutliche Mehrkosten verursacht, sowie die Entsorgung empfindlich teurer wird, dann ist auch die Bevölkerung gefordert weniger Abfall zu produzieren, schlussendlich wären Gebührenerhöhungen unausbleiblich.

NEOS Verkehrssprecher im Nationalrat Johannes Margreiter appelliert an MobilitätsministerinGewessler: „Seit Jahren wird uns in Tirol zugesichert, dass man sich unseres Verkehrsproblemsbewusst ist, doch die Resultate sprechen eine andere Sprache. Gerade in diesem Fall zeigt sich wieder, dass der Umstieg bzw die Verlagerung auf die Schiene derzeit nicht attraktiv genug ist." Margreiter fordert eine Preisanpassung, um den Transport auf der Schiene nicht zu Lasten der Umwelt zu verwerfen.

Die "Hoffnung" der grünen LHStv. Felipe auf eine Lösung bis Jahresende ist für LA Andreas Leitgeb keine zufriedenstellende Aussage, vielmehr fordert er Unterstützung der Gemeinden durch das Land Tirol. Immerhin ist eine Vorsorgepflicht für das Land Tirol im Tiroler Abfallwirtschaftsgesetz niedergeschrieben.

Über eine Berichterstattung würden wir uns freuen

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